Unser ultimativer Guide für euren Island Urlaub 2024

Unsere Tipps für eine Reise nach Island

Island boomt als Reiseziel und das nicht ohne Grund: die natürliche Schönheit des Landes mit den aktiven Vulkanen, sprudelnden Geysiren, den einzigartigen Polarlichtern, eisernen Gletschern und traumhaften Fjorden machen die Vulkaninsel im Atlantik zum perfekten Reiseziel für alle Outdoor-Fans. Hier erfährst du alles, was du vor der Reise wissen müsst!

Unsere TOP Island Sehenswürdigkeiten

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Island ist auf jeden Fall das Naturparadies für Outdoor-Fans schlechthin und es gibt dementsprechend viel zu entdecken. Unsere TOP-5 Highlights der besten Sehenswürdigkeiten, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet, gibt es jetzt!

  • Geysire: Schonmal sogenannte Geysire, also heiße Quellen, die ihr Wasser in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen als Fontäne ausstoßen, gesehen? Island macht’s möglich! Zu den bekanntesten Geysiren zählen der Geysir Strokkur oder das Gebiet Haukadalur.
  • Reykjavik: Die Hauptstadt der Insel aus Feuer und Eis ist bei eurer Islandreise absolute Pflicht! Schlendert in den kleinen Gassen entlang der bunten Häuser, entdecken die vielen schönen Galerien und verweilt in einem gemütlichen Café.
  • Skogafoss: Wasserfälle gibt es auf Island viele, jedoch hat mich keiner so beeindruckt wie der Skogafoss Wasserfall als stolzes Wahrzeichen des Ortes Skogar im Süden der Insel. Hier peitscht euch die Gischt um die Ohren, und ihr beobachtet die Wassermassen, die 60 Meter über die Klippen des ehemaligen Küstengebietes stürzen.
  • Golden Circle: Der Golden Circle rund um Reykjavik bietet euch Island in Kurzform, denn auf nur 200 Kilometern warten gleich mehrere Island-Highlights nur einen Katzensprung voneinander entfernt: Thingvellir, Geysir, und Gullfoss. Egal ob ihr Island über ein Wochenende oder eine Woche besucht, der Goldene Zirkel lohnt sich!
  • Polarlichter: Auch wenn ihr Polarlichter nur zwischen September und April sehen könnt, gehört dieses absolute Highlight unserer Islandreise einfach auf die Liste! Den Moment als der Himmel zu tanzen begann und wir eingekuschelt in Decken die eisige Polarluft einatmen werde ich wohl nie vergessen.

Die schönsten Städte in Island

Island ist bekannt für seine atemberaubende Natur; beeindruckende Wasserfälle und weite Fjorde, jedoch kommen auch Stadtbesichtigungen und Kultur bei eurem Island-Abenteuer nicht zu kurz! Hier kommen unsere Lieblingsstädte auf der Insel im Atlantik.

  1. Reykjavik

    01 Reykjavik - Hauptstadt von Island

    Reykjavik ist die Hauptstadt von Island liegt direkt an der Küste. Neben der Nähe zum Meer bietet Reykjavík eine kaum zu übertreffende Naturvielfalt: Berge, Vulkane, Höhlen, heiße Quellen und sogar ein mitten in der Stadt gelegener See.

    Der nordische Flair als nördlichst gelegene Hauptstadt ist an jeder Straßenecke zu spüren, die Innenstadt lädt zum Bummeln und Schlendern in den kleinen Gassen und trendigen Boutiquen ein, danach geht es in eines der schönen Museen oder in eine der vielen kultigen Bars, die gerade in den langen Sommernächten richtig zum Leben erwachen.

  2. Husavik

    02 Húsavik

    Das ehemalige Fischerdorf Husavik im Norden gilt als Welthauptstadt Islands. Im Sommer könnt ihr in der Bucht von Skjálfandi etwa zwanzig verschiedene Walarten beobachten, darunter sogar der Blauwal, eine der seltensten Walarten!

    Wusstet ihr, dass nach einem Mythos nicht Reykjavik sondern Húsavík der erste besiedelte Ort in Island war? Ein Wikinger, der in der Stadt überwinterte, hinterließ bei seiner Abreise einen Mann und zwei Sklaven, die dort einen Bauernhof errichteten. Naja, wie auch immer, Husavik ist der perfekte Startpunkt für eine Whale Watching Tour in Island!

  3. Akureyri

    03 Akureyri

    Neben Reykjavik ist die Stadt Akureyri Zentrum der isländischen Kultur. Akureyri eignet sich perfekt für einen Tag zwischendurch, lädt zum Entschleunigen und entspannten Verweilen in den Cafés ein und erzählt nebenbei die Geschichte der Fischerstadt in spannenden Museen.

    Auch im Winter ist Akureyri einen Besuch wert, denn durch seine nördliche Lage habt ihr hier die Chance Nordlichter zu erleben!

Die besten Reiserouten in Island

Plant ihr gerade eure Island Reise und seid überfordert mit der riesigen Auswahl an Must-see auf der einzigartigen Vulkaninsel? Macht euch bereit, denn nun kommen die besten Reiserouten für 4, 7, oder 10 Tage auf der Insel. Eins kann ich euch dabei garantieren: egal wie viel Zeit ihr habt, Island wird euch nicht enttäuschen!

  • 4 Tage Kurzurlaub Island: Kurztrip nach Island gefällig? Selbst über ein langes Wochenende lohnt sich ein Besuch nach Island unbedingt, denn in und um Reykjavik erwarten euch bereits viele der bekanntesten Highlights des Landes. Neben einem Tag in der Hauptstadt solltet ihr die Blaue Lagune und die Halbinsel Snaefellsnes nicht verpassen, ebenso wie der beliebte Golden Circle. Auch ein Abstecher an die Südküste mit ihren Wasserfällen und der Gletscherlagune ist empfehlenswert.
  • 7 Tage Wunder des Südens: Falls ihr eine Woche Zeit habt in Island würde ich euch eine Reise in den Süden der Insel empfehlen, denn hier gibt es unglaublich viel zu entdecken – von Fjorden, Wasserfällen, Gletscher und Eisbergen bis hin zu Geysiren und Geothermalgebiet. Verbringt den ersten Tag in Reykjavik, macht euch dann auf den Weg zum Golden Circle bis runter in den Süden nach Vik, bestaunt den Reynisfjara Strand und entdeckt den Skaftafell Nationalpark, bis es schließlich an der Ostküste mit Stopps an der die wunderschöne Lagune von Jokulsarlon und dem Diamond Beach wieder langsam zurück nach Reykjavik geht.
  • 7 Tage Wunder des Nordens: Während der Süden Islands vereist und ist und das Wasserelement hier die Überhand gewonnen hat, erwartet euch in Nordisland eher ein Roadtrip durch das Feuer, denn die Region bietet euch ein großartiges vulkanisches Erlebnis (Vulkane, Lavasäulen, dampfende Lava …). Mit weniger Fahrten als im Süden ist es könnt ihr auch im Norden eine unvergessliche Woche in Island erleben, jedoch empfehle ich euch dafür die Stadt Akureyri als Startpunkt. Zu den Highlights im Norden zählen der See Myvatn, der Godafoss Wasserfall, Hverir, der Dettifoss und Selfoss Wasserfall, Husavik inklusive Whalewatching, und das Lavafeld Leirhnjukur.
  • 10 Tage Island Rundreise: Falls ihr die berüchtigte Ringstraße Islands in Angriff nehmen wollt und somit die gesamte Insel im arktischen Meer umrunden wollt, solltet ihr euch mindestens 10 Tage Zeit nehmen. Ein Roadtrip durch Island beschert euch gewiss ein Gefühl der Freiheit und unbegrenzten Weite, und erweckt eure Liebe zur Natur definitiv nochmal neu zum Leben! Lese hier unseren Reisebericht zur Island Rundreise und lasse dich von unserem unvergesslichen Abenteuer inspirieren!

Unsere Reisetipps für Island

Ihr plant eine Reise nach Island? Dann seid ihr hier genau richtig, denn ich verrate euch nur die besten Reisetipps für euer unvergessliches Island-Abenteuer!

Allgemeine Reiseinfos Island

Macht euch gefasst, denn nun kommen ein paar allgemeine Reiseinfos zur Insel aus Eis und Feuer: In Island wird isländisch gesprochen, eine Sprache bei der ich wirklich erschreckend wenig verstehe. Das Land hat rund 350 Tausend Einwohner, von der etwa die Hälfte in der Hauptstadt Reykjavik wohnen. Die Währung des Landes ist die isländische Krone, wobei ein Euro rund ISK 145 wert ist.

Trotz des großen Finanzcrashs vor einigen Jahren gilt Island noch immer als eines der Islands ohne Frage teuersten Urlaubsländer Europas: Ein Abendessen ohne Getränke kostet schnell mal zwischen 20 und 30 Euro – gezahlt wird mit Kreditkarte. Um die Sicherheit im Land müsst ihr euch keine Sorgen machen, denn Island gilt als extrem sicheres Reiseland. Deutsche Staatsangehörige benötigen für eine Reise nach Island von bis zu 180 Tagen übrigens kein Visum.

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Fjadrargljufur ist eine der Top Sehenswürdigkeiten in Island.

Packliste Island: Das sollte im Koffer nicht fehlen

Island ist ein Outdoor Reiseziel und ihr werdet vermutlich einen Großteil ihrer Zeit draußen in der Natur verbringen. Ein Shopping Ausflug zu Globetrotter ist deswegen vor eurer Reise absolut empfehlenswert, um euch mit langer und atmungsaktiver Unterwäsche auszustatten.

Generell ist in Island er Zwiebellook angesagt und ein Regenjacke sollte immer in greifbarer Nähe sein. Auch festes Schuhwerk finde ich wichtig, denn nur so könnt ihr bequem die Wanderwege und Gletscher, Wasserfälle und Geothermalgebiete, erkunden. Bei der Naturschönheit des Landes sollte auch eine Kamera im Gepäck nicht fehlen – ich habe glaube ich noch nie so viele Fotos auf einer Reise geschossen wie auf Island.

Anreise Island

Auch wenn ihr theoretisch auch mit der Fähre von Dänemark nach Island anreisen könnt, gehe ich davon aus dass viele von euch fliegen. Der internationale Flughafen des Inselstaates befindet sich in Keflavik, etwa 48 km von Reykjavik entfernt. Von hier aus gibt es jedoch Shuttlebusse und Taxis, die euch dann weiter in die Hauptstadt kutschieren. Der Flybus fährt direkt vom Ausgang des Flughafens ab und bringt euch für ca. 25 Euro ins Stadtzentrum von Reykjavik. Für ein Taxi hingegen ist mit mindestens 100 Euro pro Fahrt zu rechnen.
Auch wenn viele Fluggesellschaften als Ziel-Destination Reykjavik angeben – ihr landet in jedem Fall in Keflavik!

Mit einer Flugzeit von etwa drei bis vier Stunden lässt sich Island von den meisten großen deutschen Flughäfen direkt und schnell erreichen. Der Preis für ein Flugticket nach Island liegt in der Regel bei 250,- bis 400,- Euro, wobei sich hier rechtzeitig buchen auf jeden Fall bezahlt macht.

Klima Island

In Island herrscht kühles ozeanisches Klima auf Island, was so viel bedeutet wie milde (aber nicht warme) Sommer und kühle Winter sind kennzeichnend für das Klima: Im Sommer könnt ihr mit Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad rechnen, Temperaturen im Winter oft bis zum Gefrierpunkt klettern. Der Beginn der Sommermonate sind die niederschlagsärmsten Monate des Jahres, wobei es auch hier regelmäßig zu Schauern kommt – Island ist eben ein Reiseziel für Outdoor-Begeisterte!

Beste Reisezeit Island

Um das Freiheitsgefühl Islands in vollen Zügen genießen zu könne, finde ich die Sommermonate in Island am schönsten, denn die Temperaturen sind mild und perfekt zum Wandern und Erkunden der Naturspektakel der Insel, die Tage sind lang und die Sommernächte voller Leben. Dafür ist es aber natürlich auch voller und teurer, sodass Unterkünfte auf jeden Fall im Voraus gebucht werden sollten.

Auch der Winter hat seinen Charme, denn es ist deutlich leerer und die Stimmung auf der Insel im Atlantik ist irgendwie so familiär und gemütlich. Außerdem habt ihr die einmalige Chance auf Polarlichter, die sich meist nur zwischen September und April zeigen.

Unterwegs in Island

Island ist perfekt für einen Roadtrip! Die Weite des Landes und die Infrastruktur mit einem gut ausgebauten Verkehrsnetz machen das Land auch attraktiv für alle Roadtrip-Neulinge. Dann stellt sich natürlich noch die Frage, ob ihr in einem klassischen Mietwagen oder Campervan über die wunderschöne Insel im Nordatlantik düst und dafür kann ich euch die Entscheidung leider nicht abnehmen, denn beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile.

Ein Campervan ist natürlich das ultimate Reisemittel für alle die sich auf eine Abenteuerreise in der isländischen Natur freuen, wobei der Komfort dabei natürlich manchmal etwas kürzer kommt. Ein Mietwagen ist günstiger und vertraut, jedoch müsst ihr gerade in der Hochsaison eure Unterkünfte auf der Strecke rechtzeitig buchen. Beim Mietwagen sowie beim Campervan solltet ihr euch jedoch auf richtig hohe Preise gefasst machen (ein Kleinwagen in der Hauptsaison startet bei ca. 60 € pro Tag) – Island ist wirklich nicht gerade günstig.

Nun noch ein Tipp für die Automiete in Island: Ich empfehle euch mindestens zwei Monate vor der Reise aus Deutschland zu buchen, besser noch 4 Monate, denn gerade in der Hochsaison herrscht eine Mietwagen-Knappheit. Auch wenn es verlockend ist, ein absolutes No-Go auf Isländischen Straßen ist eine kurze Pause mitten auf der Straße um ein Foto vom magischen Panorama zu knipsen – das muss bis zum nächsten Parkplatz warten.

Beim Autofahren selbst ist Tagfahrlicht vorgeschrieben und auch an die Geschwindigkeitsbegrenzungen von 50 km/h in Ortschaften und 90 km/h außerhalb solltet ihr euch halten um richtig happige Strafen zu vermeiden. Haltet gerade bei Dämmerung immer nach Tieren Ausschau, die sich manchmal auf die Straßen verirren.

Polarlichter Island

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Einmal die Polarlichter live und in Farbe zu sehen war schon Ewigkeiten mein Traum – auf Island konnte ich ihn mir endlich erfüllen! Es lässt sich einfach nicht in Worte fassen was für ein magisches Naturspektakel sich hier im Himmel abspielt und ich erinnere noch gut wo wir bei unserer letzten Reise während der kalten Polarnächte eingekuschelt in dicken Decken in den Bann der Polarlichter gezogen wurden.

Planen könnt ihr diese Sehenswürdigkeit auf Island leider nicht, denn der Nachthimmel tanzt nunmal im eigenen Rhythmus. Die besten Chancen auf Nordlichter habt ihr jedoch auf Island ab Mitte September bis Anfang April und dann auch auf der gesamten Insel, denn Island liegt knapp unterhalb des nördlichen Polarkreises. Auf gut deutsch bedeutet das: solange es halbwegs dunkel und der Himmel nicht von Städten und bewohnten Gebieten beleuchtet ist könnt ihr theroretisch Nordlichter sehen.

In den Sommermonaten wird es nicht richtig dunkel auf Island, sodass Polarlichter kaum zu sehen sind, wobei ihr auch dann auf jeden Fall die Augen offen haltet solltet – vielleicht habt ihr ja Glück!

Islandreise Kosten

Island gilt noch immer als eines der teuersten Reiseländer in Europa und – ich muss euch leider enttäuschen – das kann ich bestätigen. Bei unserer letzten Reise haben wir für 14 Tage Island inklusive Flug und Mietwagen im Mai knapp 2.000 Euro pro Person bezahlt. Natürlich kann man auch günstiger reisen, dazu eignen sich Übernachtungen auf Campingplätzen und Selbstversorgung: Übernachtet ihr in einem Mittelklassehotel müsst ihr mit 120 Euro pro Nacht/Doppelzimmer rechnen, wobei eine Nacht auf dem Campinplatz oft nicht weniger als 15 Euro pro Nacht kostet.

Falls ihr Lust auf Camping habt, solltet ihr euch eine sogenannte Camping Card anschaffen, mit der ihr für 150 € für eine Saison alle 42 Campingplätze auf der Insel benutzen und somit ordentlich Geld sparen könnt.

Obendrauf kommt dann natürlich Essen und Trinken, wobei ihr bei ausgiebigen Mahlzeiten im Restaurant sowie alkoholischen Getränken oft ordentlich in die Tasche greifen müsst. Das klingt jetzt alles ziemlich negativ, deswegen lasst es mich noch einmal betonen: Der ganze Aufwand und das Geld lohnt sich zu 10000 %!

Essen & Trinken in Island

Island ist jetzt zwar nicht unbedingt als kulinarisches Schlemmerland bekannt, jedoch gibt es hier dennoch eine spannende Esskultur und ein paar Gerichte, die ihr unbedingt einmal probieren solltet! Habt ihr jemals gehört, dass die Isländer nur getrockneten Fisch und fermentierten Hai essen?

Vielen meinen, dass weil es früher auf der abgelegen Insel im Atlantik nur spärliche Ressourcen und kaum Sonnenlicht gab sich die Essgewohnheiten der Isländer nicht verändert haben. Das ist natürlich Quatsch, denn der technologische Fortschritt ist auch auf Island angekommen und ihr findet alles was das kulinarische Herz begehrt – wir verraten euch unsere Highlights!

Fisch und Meeresfrüchte

Seit Jahrhunderten sichert die Fischerei dem Isländischen Volk das Leben, den Zugang zum Meer gibt es..nun ja, rund um die Insel! Das hat dazu geführt, dass sich eine experimentierfreudige kulinarische Kultur rund um Fisch und Meeresfrüchte gebildet habt, die ihr bei eurer Reise unbedingt entdecken sollte: Die meisten Restaurants in Island servieren den Fisch des Tages – immer eine gute Idee! Ansonsten ist das Land ist übersät mit zahlreichen Fischrestaurants, die hauptsächlich Kabeljau, Schellfisch, Lachs und Seeteufel anbieten. Auch Humar, also isländischer Hummer/Langusten, sind ein Gaumenschmaus.

In Island gibt es nur Walfleisch und Fischköpfe? Absoluter Quatsch! Tatsächlich ist der Walfang auch in Island extrem umstritten und somit haben viele Restaurants der Waljagd den Kampf angesagt und das Gericht von der Karte gestrichen.

Brot

Oft ertappe ich mich bei meinen Reisen im nostalgischen Vermissen des guten alten deutschen Brotes, aber nicht in Island! Lange Zeit litt das Land unter Getreideknappheit (anscheinend gab es bis Anfang des 19. Jahrhunderts keinen einzigen professionellen Bäcker im Land), weshalb ihr kaum klassische Brote findet. Jedoch haben sich als Resultat viele traditionelle Brotrezepte gebildet, zum Beispiel Laufabraud (Laubbrot), welches besonders rund um die Weihnachtszeit super beliebt ist.

Ein weiteres traditionelles Brot ist Flatkaka, ein dünnes, rundes Roggen-Fladenbrot welches früher auf heißen Steinen oder direkt auf der Glut des Feuers gebacken wurde. Auch das isländische Roggenbrot, Snúdur (Zimtschnecke), und Pönnukökur (Pfannkuchen) müsst ihr unbedingt probieren.

Lamm

Schafe gehören ebenso zur isländischen Kultur wie Fische, denn neben dem zarten Fleisch bildeten diese außerdem durch ihre warme Wolle seit ihrer Ankunft mit den Wikingern das Lebenselixier dieser Nation. Besonders beliebt ist auf Island das Räuchern des Fleisches, denn bevor es Kühltechnik gab, war Räuchern eine beliebte Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen.

Wir empfehlen eine Kostprobe des geräucherten isländischen Lamm (Hangikjöt), welches ihr in vielen traditionellen Restaurants findet. Weite Isländische Spezialitäten sind das Hangikjöt-Sandwich (Hangikjöt Fleisch im traditionellen Flatkaka Brot), Kjötsúpa (Fleischsuppe), und Pylsa (Hot Dog).

Hot dog
Wer sich nicht an kulturelle Neuheiten traut, ist der Hot Dog eine sichere Option

Skyr

Was wäre ein Einblick in die Essenskultur Islands ohne den beliebten Joghurt Skyr, der es längst in die meisten Supermärkte in Deutschland geschafft hat.

Mir wurde bei der letzten Reise erzählt, dass ​​im Nationalmuseum Islands in Reykjavik drei Gläser, stehen, die mit etwas gefüllt sind das zwar so aussieht wie graue Steinmasse, jedoch tatsächlich Skyr von vor über 1000 Jahren ist! Skyr gilt offiziell als Käse, wobei es geschmacklich schon sehr und Joghurt erinnert und als Beilage zu vielen Mahlzeiten beliebt ist.

Habt ihr Lust richtig in die kulinarische Kultur Islands einzutauchen und wollt keine Delikatesse verpassen? Dann ist diese Food-Tour in der Hauptstadt perfekt für euch!

Zusammen mit einer kleinen Gruppe und einem fachkundigen Guide schlendert ihr gemütlich durch die lebendige Hauptstadt und macht an mehreren kultigen Restaurants und Kneipen Halt um das beste zu probieren was die isländische Küche zu bieten hat. Na dann, guten Appetit!

Mein ultimativer Island-Tipp

So, nachdem wir euch nun durch eine komplette Reisung durch die Planung eures perfekten Island-Abenteuers mitgenommen haben, möchte ich noch meinen ultimativen Reisetipp verraten, der zwar ganz offensichtlich scheint, jedoch oft vergessen werden kann: Genießen, Augen und Ohren offen halten, und nicht die Weite und natürliche Schönheit Islands bei den ganzen Touri Attraktionen zu verlieren.

Ohne Frage, viele unserer schönsten Momente auf der Insel waren bei den beliebten Attraktionen, jedoch hat mich Island auch daran erinnert dass in der Natur an jeder Ecke kleine und große Wunder warten, die es zu erkunden gilt und welche oft nicht mal im Reiseführer zu finden sind. Das war mein Wort zum Sonntag und jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: habt eine wundervolle Zeit in Island!

Fragen und Antworten

Hier beantworten wir euch die am meisten gestellten Fragen zu eurem Island Urlaub.

Wie viel Zeit braucht man für Island?

Ich empfehle mindestens 10 Tage, besser noch zwei ganze Wochen. Es gibt in Island so viel zu sehen und erleben, dass sich hier ein paar Tage mehr wirklich lohnen.

Wann ist die beste Reisezeit für Island?

Im Sommer genießt ihr die vielen Naturwunder bei milden Temperaturen und freut euch über lange Sommernächte, während ihr im Winter Polarlichter sehen könnt – ihr habt die Wahl!

Welche Sprache spricht man in Island?

Die Amtssprache in Island ist Isländisch. SIe gehört zwar zur indogermanischen Sprachfamilie, jedoch verstehe ich zugegebenermaßen kein Wort…

Wie lange fliegt man nach Island?

Von Deutschland aus beträgt die Flugzeit nach Island als Direktflug drei bis vier Stunden.

Wo kann man auf Island Polarlichter sehen?

Polarlichter sehr ihr am besten von Anfang September bis Ende April in Islands Norden, oder auf dem Hügel Öskjuhlíð bei Reykjavik.

Wann regnet es in Island am meisten?

Am meisten regnen tut es in Island von Oktober bis März, also packt auf jeden Fall eine gute Regenjacke ein.

Profilbild Laura Schulze
Über die Autorin

Ich liebe das Reisen! Ganz gleich, ob ins australische Outback, zu den Fjorden von Norwegen oder Städtetrips in den schönsten Metropolen der Welt wie Paris, Singapur, Barcelona oder New York unternehme - ich schreibe euch meine besten Tipps nieder, damit auch eure Reise zu einem ganz besonderen Highlight wird.

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Steffen von Loving Travel