Reiseroute Gibb River Road

Die Fahrt durch das Outback von Australien

Die Gibb River Road ist eine meiner persönlichen Highlights in Australien. Diese Reiseroute führt euch rund 700 km Derby bis Kununurra bzw. Wyndham durch das Outback im Nordwesten Australiens. Ich zeige euch hier die Highlights der Route und verrate euch, wie ihr euch am besten auf die Fahrt vorbereitet.

Seid ihr auf der Suche nach Natur, Abgeschiedenheit und der roten Erde von Australien? Dann solltet ihr unbedingt mehr über diese Reiseroute erfahren. Denn auf der Reise über die Gibb River Road werdet das Herz der Kimberleys erkunden, an riesigen Outback-Rinderfarmen vorbeikommen, Wasserfälle, Boab Bäume, den King Leopold Ranges, und viele faszinierende Gorges zu sehen bekommen.

Reisetipps für die Gibb River Road

Anders als bei vielen anderen Reiserouten solltet ihr die Gibb River Road niemals ohne entsprechende Vorbereitung fahren. Wir zeigen euch, worauf ihr bei der Reiseplanung und vor Antritt eurer Reise achten solltet.

Gibb River Road Reisezeit

Die Gibb River Road führt durch den nördlichen Teil von Westaustralien – die Kimberley Region. Die Kimberleys liegen in den Tropen und haben eine Regen- und eine Trockenperiode. In diesem Bereich herrscht von November bis April die Regenzeit. In dieser Zeit sind viele Teile der Gibb River Road überschwemmt und die Strecke ist nicht befahrbar

Seht hier im Überblick, welches die beste Reisezeit für die Gibb River Road ist.

Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sept
Okt
Nov
Dez
Gibb River Road
Ü
Ü

dabei = beste Reisezeit für die Gibb River Road, überwiegend warm und trocken. Die Strecke ist meist geöffnet
Ü   = Übergangstemperaturen; mal warm, mal kalt, mal trocken, mal regnerisch, die Strecke kann geschlossen sein
= Heiß und regenreich, die Strecke ist geschlossen

Meine Tipps vor eurem Reiseantritt

  • Während der Regenzeit ist meist die gesamte Gibb River Road gesperrt. Die Straßen werden zwar jedes Jahr erneut befestigt, ihr solltet die Strecke allerdings nur ab Mitte Mai bis Mitte Oktober befahren und euch vor Fahrtantritt unbedingt auf offiziellen Seiten über die Streckenkonditionen informieren.
  • Nur, weil die Strecke geöffnet ist, heißt die nicht, dass auch gleichzeitig zu Saisonbeginn alle Highlights auf der Strecke zugänglich sind. Nationalparks können zusätzlich aufgrund von unpassierbaren Wegen geschlossen sein.
  • Legt euch vorab einen WA Holiday Park Pass zu, der euch den Eintritt zu den Nationalparks für Westaustralien sichert, die kostenpflichtig sind. Er ist Fahrzeugbezogen und gültig für bis zu 12 Mitreisende. Er kostet für einen Monat 60$.

Mit dem Bushcamper über die Gibb River Road

Die Gibb River Road ist größtenteils unbefestigt – eine so genannte Dirt Road. Diese könnt ihr nur mit einem 4WD Camper, einem Camper mit Allradantrieb, der auch Bushcamper genannt wird, bereisen. Es gibt einige tolle Anbieter für diese Camper mit Allradantrieb. Schaut euch gerne einmal an, ob ein geeigneter Anbieter für eure Reise dabei ist.

Beachtet, dass die Gibb River Road Strecke zwar netto „nur“ 700 km lang ist, ihr aber sicherlich Abstecher zu Nationalparks unternehmen werdet und die Anzahl der gefahrenen Kilometer sehr schnell steigen wird.

Zudem müsst ihr weitere Strecke (und Zeit) einplanen, denn ihr müsst euren Camper erst einmal anmieten und auch wieder abgeben. Für die Anmietung eures Camper empfehle ich euch die Mietstation Darwin. So könnt ihr die Gibb River Road nach Derby und weiter nach Broome fahren und den Camper dort wieder abgeben. Steht euch mehr Zeit zur Verfügung, könnt ihr natürlich auch weiter nach Perth fahren.

Orte und Sehenswürdigkeiten auf der Reiseroute Gibb River Road

Tag 1: Broome – Derby (ca. 240 km)

Unsere Reise beginnt in Broome, wo wir den Camper übernehmen. Mein Tipp: Plant unbedingt ein paar Tage in Broome ein, bevor ihr eure Abenteuer Tour startet, denn der Ort ist einfach schön und sehenswert!

Die Reiseroute Gibb River Road selbst beginnt in Derby, das mit rund 5.000 Einwohner eines der drei Städte in der Kimberley Region ist, die mehr als 2.000 Einwohner haben. Die Stadt ist bekannt für ihren immensen Tidenhub – der Wasserstand schwankt zwischen Ebbe und Flut bis zu knapp 12 Meter. Eine der größten Sehenswürdigkeiten in Derby sind die Boab Trees – Affenbrotbäume, die an ihrer Flaschenform mit einem dicken Baumstamm zu erkennen sind. Bis in den 1890er Jahren diente ein riesiger Boab Tree in Derby als Gefängnis. Der so genannte Prison Tree hat einen Durchmesser von rund 14 Metern und ihr könnt es heute noch besuchen.

Reiseroute Gibb River Road
Flaschenbaum (Boab Tree) in Derby

Ein absolutes Natur-Highlight sind die Horizontal Falls in Der Talbot Bay. Hierhin könnt ihr eine Tour zu den Horizontal Falls unternehmen. Die Horizontal Falls – zu deutsch „Horizontale Wasserfälle“ – rufen ein Wasserfall-Phänomen durch den immensen Tidehub und den damit zusammenhängenden Ausgleich-Wasserströmungen in der Talbot Bay hervor. Dieser Ausflug lohnt sich wirklich.
Reiseroute Gibb River Road, Horizontal Falls bei Derby

Die Nacht verbringen wir im Dumbara Buru Caravan Park bevor wir am nächsten Tag die Reise durch das Outback antreten werden.

Tag 2: Derby – Windjana Gorge National Park (ca. 145 km)

Reiseroute Gibb River Road
Windjana Gorge

Den ersten Halt entlang der Reiseroute Gibb River Road machen wir am Windjana Gorge National Park. Er befindet sich rund 130 km von Derby entfernt in den Kimberleys.

Entlang des Lennard Rivers in der Napier Range ist die bis zu 100 Meter hohe Windjana Gorge – die Windjana Schlucht – in der Napier Range. Der Anblick dieser Schuchten ist wirklich faszinierend und beeindruckend zugleich. Denn die Kalksteine ragen golden in die Höhe und halten viele Fossilien vor, die ihr besonders im Classic Fossil Rock Face sehen könnt. Diese Gebirgskette war früher übrigens eine Barriere Riff! Entlang des 3,5 km langen Wegs werdet ihr mit Sicherheit Süßwasserkrokodile und die in den Bäumen hängenden auch tag-aktiven Fledermäuse zu sehen bekommen.

Reiseroute Gibb River Road
Windjana Gorge an der Gibb River Road

Wir gönnen uns auch noch den Besuch des Tunnel Creeks. Das ist ein 750m langer Tunnel aus Kalkstein, der im Inneren einen Bach führt. Während der Trockenzeit könnt ihr das Innere des Tunnels begehen. Macht euch aber auf Dunkelheit und tief fliegende Fledermäuse gefasst. Denkt also an ein Taschenlampe und feste Schuhe sowieso.

Gibb River Road
Tunnel Creek / Windjana Gorge an der Gibb River Road

Die Nacht verbringen wir auf dem Bandilngan (Windjana Gorge) Campground. Wir zahlen für 2 Erwachsene und 2 Kinder insgesamt 40$ für eine Unpowered Site, einen Stellplatz ohne Strom.

Tag 3: Windjana Gorge Campground – Bell Gorge (ca. 150 km)

Auf der Reiseroute Gibb River Road kommt ihr als nächstes zum Lennard River Gorge, einer weniger bekannten Schlucht. Haltet Euch auf dem 2 Km langen Wanderweg zunächst rechts, dann kommt ihr an einen Aussichtspunkt von dem aus ihr einen faszinierenden Blick über den Lennard River Gorge habt. War die Regenzeit wirklich nass, werdet ihr hier Wasserfälle zu sehen bekommen.

Wir entscheiden uns, den Bell Gorge anzusteuern, den Besuch planen wir für den nächsten Morgen ein. Unsere Nacht verbringen wir auf dem Dulundi (Silent Grove) Campground. Auch hier zahlen wir wieder für die Nacht 40$.

Tag 4-5: Bell Gorge – Manning Gorge (ca. 120 km)

Die mit Sicherheit am meisten besuchte Schlucht ist die Bell Gorge, die im Wunaamin Conservation Park (ehemals King Leopold Ranges Conservation Park) am Bell Creek liegt. Wenn ihr diesen besuchen wollt, solltet ihr die frühen Morgenstunden hierfür einplanen, weil es hier ganz schön busy werden kann. Wenn ihr den Fluss über die rutschigen Felsen gequert habt und dem Weg folgt, könnt ihr anschließend noch die steileren Felsen runtersteigen und werdet mit einem umwerfenden Blick in den Bell Gorge belohnt. Hier gibt es einen Wasserfall, der seinen Weg in einer Kaskade herunter in einen „Pool“ nimmt. Der Pool ist zum Schwimmen geeignet und es gibt einige perfekte glatte Felsen, die sich gut für ein Picknick eignen. Kleiner Tipp am Rande: Bitte achtet immer auf die Hinweisschilder, in diesem Bereich von Australien gibt es nämlich Süßwasserkrokodile!

Weiter geht es zur am einfachsten erreichbaren Schlucht entlang der Reiseroute Gibb River Road: Galvan’s Gorge. Du erreichst den Galvan’s Gorge in gerade einmal einem Kilometer. Auch hier gibt es wieder einen Wasserfall, der allerdings kleiner ist als der des Bell Gorge. Das Wasser ist auch hier tief genug zum schwimmen.

Weiter führt uns der Road Trip an den Manning Gorge, den ihr über das Mount Barnett Roadhouse erreicht. Das Roadhouse gehört zur Mount Barnett Station und ist eine kleine Oase – gefühlt zumindest. Hier könnt ihr tanken, euren Reise-Vorrat auffüllen – Gemüse und Obst sind natürlich zu höheren Preisen vorhanden, ihr könnt auch Camping-Equipment bekommen. Bei der Mount Barnett Station gibt es übrigens auch einen Campingplatz, auf dem sich eine Übernachtung lohnt. Im Roadhouse selbst könnt ihr die Gebühren hierfür bezahlen, die Übernachtung kostet 50$ für zwei Erwachsene, Kinder unter 14 Jahren sind frei.

Die Erforschung des Manning Gorge ist ein Abenteuer für sich. Ihr müsst eine rund 3 km lange Wanderung unternehmen, bis ihr an der Spitze angekommen seid. Und ich erwähne nur, dass ihr erst einmal den Manning River durchschwimmen müsst, um danach auf einem gekennzeichneten Weg durch das Outback wandern zu können. Aber keine Sorge, Eure Sachen werdet ihr mit Styropor-Boxen trocken über das Wasser transportieren können.

Tag 6 auf der Gibb River Road: Manning Gorge – Mount Elizabeth Station (ca. 60 km)

Die nächste herausfordernde Streckenetappe führt uns zur Mount Elisabeth Station, einer richtigen Outback-Rinderfarm. Hier werden Rinder gezüchtet, doch Touristen sind herzlich willkommen. Auf dem hiesigen Campingplatz sind Wallabies zu Hause, ihr könnt an Waschautomaten eure Wäsche waschen und abends ein Feuer an eurem Campingspot machen.

Habt ihr ein wenig Zeit, könnt ihr zum Wunnamurra Gorge fahren und hier die Wandmalereien der Aboriginals bewundern. Der Zugang zur Schlucht kostet 20$ pro Fahrzeug (falls hier auf der Mt. Elizabeth Station übernachtet, kostet es nur 15$).

Tag 7: Mount Elizabeth Station – Ellenbrae Station (ca. 180 km)

An diesem Tag machen wir wieder etwas mehr Strecke. Die Fahrt über die Offroad-Piste ist nicht zu unterschätzen und man muss wahnsinnig aufmerksam bleiben. Auch die Ellenbrae Station ist eine Rinderfarm, bei der ein Campingplatz angeschlossen ist. Es ist eine kleine Oase, grünes Gras, viele Tiere und man fühlt sich einfach willkommen.

Tag 8 – 9: Ellenbrae Station – Home Valley Station (ca. 110 km)

Der nächste Halt ist ein wenig Luxus für uns, denn die Home Valley Station hält alles bereit, was man in der Zivilisation so wünscht: Stellplätze mit Stromanschluss, einen Laden, sogar einen Swimmingpool, den die Kinder natürlich lieben. Weshalb wir aber 2 Tage hier verbringen? Wir sind einen Tag am „Luxus“ Campingplatz, um uns auszuruhen, den anderen Tag verbringen wir am Bushcamp am Pentecost River ganz in der Nähe der bekanntesten Stelle der Gibb River Road, an der ihr den Fluss durchqueren müsst.

Gibb River Road
Die Durchfahrt des Pentecost Rivers auf der Gibb River Road

Tag 10: Home Valley Station – El Questro Station (ca. 50 km)

Zu einem der letzten Highlights der Reiseroute fahren wir zur El Questro Station – einer ehemaligen Rinderfarm. Hierfür müsst ihr den Pentecost River zweimal durchqueren – ein echtes Highlight, das mir so einige Schweißperlen auf die Stirn treibt! Zu Saisonbeginn kann der Wasserpegel recht hoch sein, fahrt also ziemlich vorsichtig und denkt daran, dass in den Gewässern Krokodile sein können.

Der El Questo Wilderness Park ist mit 400.000 Hektar ein riesiges Gebiet. Hier kannst du – wenn du die Zeit hast, einige Tage lang voll auf deine Kosten kommen. Neben einem Luxus-Resort könnt ihr hier aber auch genauso gut Campen. Sehr bekannt ist das Restaurant Swinging Arm Bar, wo ihr ein gutes Steak genießen könnt.

Fahrt unbedingt zum Pigeon Hole Lookout, von wo aus ihr einen wunderschönen Blick auf die umgebenden Schluchten habt. Das „Waterhole“ am Ende des Tracks soll übrigens auch ein toller Spot zum Angeln sein, allerdings haben wir es selbst nicht ausprobiert. Emma Gorge ist eine der schönsten Schluchten in den Kimberleys. Auch hier siehst du wieder einen der vielen für die Gibb River Road typischen Wasserfälle in den Schluchten.

Tag 11-12: El Questro Station – Kununurra (ca. 100 km)

Den Abschluss der Gibb River Road bildet der Ort Kununurra, der direkt an der Grenze zum Bundesstaat Northern Territory liegt. Der Ort hat mehr als 4.500 Einwohner und hier könnt ihr euer Ende eures abenteuerlichen Road Trips feiern. Von Kununurra aus könnt ihr zwei wunderschöne Highlights von Westaustralien erkunden: Die Bungle Bungles im Purnululu National Park und auch den Lake Argyle.

Gibb River Road
Den Kununurra See solltet ihr auf eurer Reise entlang der Gibb River Road unbedingt sehen.

Tag 13: Kununurra – Giwining / Flora River Nature Park (ca. 480 km)

Wenn man die Reise über die Gibb River Road plant, vergessen viele, dass der Camper nicht am Start der Route angemietet werden kann. Deshalb ist auch unser Road Trip noch lange nicht vorbei. Bis nach Darwin, wo wir unseren Camper abgeben, sind es nämlich noch einige hunderte Kilometer, die wir zu fahren haben.

Deshalb liegt heute ein Tag vor uns, an dem wir Strecke machen müssen. Da wir Katherine schon kennen (ein Ort auf dem Weg in Richtung Darwin), fahren wir zum Giwining, denn dieser Ort ist bekannt für die Pig-nosed Turtle, die so genannte Schweinsnasenschildkröte. Auch hier kann man (saisonal) am Lorrngorl Campround campen, das Highlights, ihr dürft in den hier befindlichen Feuerstellen auch ein Feuer machen. Auch wenn der Flora River für seinen Fischreichtum bekannt ist und ihr hier sehr gut Barramundi angeln könnt, solltet ihr dennoch wissen, dass es hier sowohl Süßwasser- als auch Salszwasserkrokodile gibt. Ihr dürft deshalb nicht schwimmen gehen.

Tag 14: Giwining / Flora Rover Nature Park – Litchfield Nationalpark (ca. 420 km)

Am nächsten Morgen geht es für uns weiter zum Litchfield Nationalpark. Auch diesen kennen wir schon, aber wir lieben den hiesigen Camping Spot. Kennt ihr die Gegend um Darwin noch nicht, solltet ihr (wo ihr schon im aWD Camper unterwegs seid) unbedingt überlegen, ob ihr nicht auch noch zum Kakadu Nationalpark fahren wollt. Der ist traumhaft schön und absolut sehenswert.

Wir verabschieden uns im Litchfield NP von unserer Abenteuerlichen Reise über die Gibb River Road und sind wieder einmal so geflasht von den wunderschönen Eindrücken von Australien.

Tag 15: Litchfield Nationalpark – Darwin (ca. 140 km)

Am letzten Tag fahren wir nach Darwin und geben dort unseren Camper ab. Diese Stadt im Northern Territory hat es mir absolut angetan und ich kann euch absolut empfehlen, noch einige Tage für den Ort einzuplanen, denn es geht hier nicht nur entspannt zu, hier könnt ihr auch richtig gut essen gehen.

Gibb River Road – Camping leicht gemacht

Die Gibb River Road ist perfekt für die Fahrt im 4WD-Camper gemacht. Ihr müsst dabei nur beachten, dass Camping nur in den dafür vorgesehenen Bereichen erlaubt ist. Hier gibt es aber so viele Camping-Spots, dass ihr euch keine Sorgen machen solltet, wo ihr stehen könnt. Bei vielen Großes und auch an den Cattle Stations habt ihr Camping-Möglichkeiten.

Unsere Tipps für die Reise

Die Gibb River Road ist überwiegend unbefestigte Straße. Ihr seid also wirklich im Outback von Australien, bei dem ihr keinen einfachen Zugang zur städtischen Infrastruktur habt. Eure Reise sollte also gut vorbereitet sein.

  • Euer Fahrzeug sollte kurz vor der Reise gut durchgecheckt werden. Nur so seid ihr auf der sicheren Seite. Von Vorteil ist auch, wenn ihr eine Ersatz-Autobatterie und mindestens einen Ersatzreifen mitnehmt.
  • Denkt unbedingt an ausreichend Wasser und Lebensmittel, denn auf dieser Strecke habt ihr wirklich keinen einfachen Zugang zu Läden oder ähnlichem.
  • Habt eine kleine Notapotheke sowie Verbandsmaterial bei euch, damit ihr kleinere Wunden oder auch Krankheiten wie Fieber oder Durchfall selbst behandeln könnt.
  • Ihr solltet euer Nachtlager vor Eintreten der Dämmerung beziehen. In den Abendstunden werden viele Tiere aktiv und die Gefahr von Wild-Unfällen steigt sehr. Übrigens fahren auch Roadtrains vor allem in den Abendstunden.
  • Sollte euch ein Roadtrain entgegenkommen, solltet ihr unbedingt an den Straßenrand fahren und warten, bis er vorbeigefahren ist. Der Roadtrain wird mit ziemlicher Sicherheit eine riesige rote Staubwolke aufwirbeln, die euch die Sicht versperren wird. Ach ja, Stichwort rote Staubwolke: Ihr könnt Euch darauf gefasst machen, dass euer gesamtes Hab und Gut nach diesem Road Trip Gibb River Road einen leichten roten Staubschleier haben wird.
  • Habt Bargeld bei euch: In Australien könnt ihr zwar vielerorts mit Kreditkarte bezahlen, trotzdem solltet ihr auf dieser Reiseroute Gibb River Road ausreichend Bargeld mitnehmen, falls an einigen Orten nur eine Barzahlung möglich ist.

Reiseroute Gibb River Road

Die Geschichte der Gibb River Road

In den 1960er Jahren wurde die Gibb River Road ursprünglich als Vieh-Route angelegt. In der Kimberley Region sind nämlich viele riesige Rinderfarmen, die ihre Tiere zu den Hafenstädten Derby oder auch Wyndham transportieren. Die Farmen gibt es auch heute noch, viele von ihnen haben den Tourismus aber als eine Chance genutzt und bieten zum Beispiel Übernachtungsmöglichkeiten oder  Farm-Besichtigungen an. Die Reiseroute Gibb Rover Road wird heute also auch von Touristen befahren.

Gibb River Road

Ihr wart noch nie Campen in Australien? Dann solltet ihr unbedingt auch unsere Tipps zum Thema Camper in Australien lesen. Hier findet ihr weitere Reiserouten in Australien.

Über die Autorin
Laura Schulze

Es gibt so viele schöne Orte auf dieser Welt, die ich unheimlich gerne erkunde. Ganz gleich, ob ich das Outback Australiens bereise, die Fjorde von Norwegen sehe oder die pulsierende Metropole Berlin erkunde - ich schreibe euch meine besten Tipps nieder, damit auch eure Reise zu einem ganz besonderen Highlight wird. Ich liebe das Reisen.

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