Place de la Concorde: Schönheit mit schauriger Geschichte!

Großer Platz mit beeindruckendem Obelisk!

Die Place de la Concorde im Herzen von Paris ist der größte Platz der Seine-Metropole  – und bei Einheimischen wie Touristen ein beliebter Treffpunkt! Denn er ist nicht nur malerisch angelegt und wartet mit spektakulären Aussichten auf: Auch der Obelisk im Herzen des Platzes ist eine echte Attraktion! Hier erfahrt ihr alles über die Geschichte der Place de la Concorde und euren Besuch.

Erst Mitte des 18. Jahrhunderts auf Geheiß von König Ludwig XV. erbaut, rollten rund 50 Jahre später viele adelige Köpfe auf dem Prachtplatz vor dem Louvre. Denn während der Französischen Revolution wurden hier zahllose Todesurteile an der Guillotine vollstreckt.

Place de la Concorde Paris

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Sehenswertes auf der Place de La Concorde: Obelisk & Brunnen

Die Place de la Concorde ist Teil der Historischen Sichtachse von Paris – der sogenannten Axe historique. Diese schnurgerade Linie beginnt im Osten am Louvre und zieh sich durch die Tuileriegärten über die Place de la Concorde entlang der Champs-Élysées mit dem Arc de Triomphe bis in die Büro-Vorstadt La Défense. Hier endet sie am Grande Arche – der modernen Interpretation des Triumphbogens.

Place de la Concorde mit Verkehr

Die gläsernen Pyramiden des Louvre wurden in direkter Anlehnung an den Obelisken auf der Place de la Concorde angelegt!

Der Obelisk

Seit 1836 ziert der Obelisk den größten Platz von Paris – doch seine Geschichte reicht viel weiter zurück! Experten datieren ihn auf die Zeit Ramses II., das heißt auf das 13. Jahrhundert vor Christus. Gemeinsam mit einem zweiten Gegenstück flankierte er den Eingang zum Tempel von Luxor. Im Jahr 1830 verschenkte der ägyptische Vizekönig die beiden Obeliske an Frankreich – als Dank für die herausragende Hilfe französischer Forscher beim Entschlüsseln von Hieroglyphen.

Der Obelisk geht zurück in die Zeit Ramses II. – also in das 13. Jahrhundert vor Christus!

Place de la Concorde mit Eiffelturm

Einer der Obeliske verblieb in Luxor, der andere trat seine Reise nach Paris an. Das 23 Meter hohe und 230 Tonnen schwere Monument aus Granit ist dabei nicht nur ein Blickfang: Seit 1999 fungiert es als Zeiger einer der größten Sonnenuhren der Welt. Die Ziffern sind in das Pflaster der Place de la Concorde eingelassen.

Die Brunnen zu Füßen des Obelisk

Die zwei prachtvollen Brunnen wurden im Jahr 1840 eingeweiht. Trotz ihres mächtigen Durchmesser von 16,50 Metern wirken sie auf dem fast 70.000 Quadratmeter (!) großen Platz beinahe wie Plantschbecken – zumindest aus der Luft betrachtet. Steht man vor ihnen, entfalten die dreistöckigen Meisterwerke ihre volle Wirkung. Der südliche Brunnen trägt den Namen „Fontaine des mers“: Er ist dem Mittelmeer und Atlantik sowie der Seefahrt und dem Fischfang gewidmet. Der nördliche „Fontaine des fleuves“ steht ganz im Zeichen der Flüsse Rhein und Rhône.

Geschichte der Place de la Concorde

Auf der brachliegenden Ackerfläche westlich der Tuileriegärten ließt Ludwig XV. in den 1750er Jahren einen gigantischen Platz schaffen, der vor allem einem Zweck dienen sollte: Einen angemessen Rahmen für ein pompöse Reiterstandbild seiner selbst geben, das die Mitte des Platzes krönen sollte! Diese Statue konnte 1765 feierlich eingeweiht werden. Doch bereits im August 1792 fiel sie der Französischen Revolution zum Opfer und wurde vollkommen zerstört.

Der Platz wurde von Ludwig XV. als ‚Königsplatz‘ angelegt – doch wenige Jahre später richteten die Revolutionäre hier die Adeligen an der Guillotine hin.

Doch nicht nur das: An ihrer Stelle errichteten die Revolutionäre die Guillotine, der in den folgenden zweieinhalb Jahren über 1300 Menschen zum Opfer fallen sollten. Als erstes wurde Ludwig XVI., der Enkel Ludwig XV., auf dem Schafott hingerichtet. Es folgten seine Gattin Marie Antoinette sowie zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, darunter auch Maximilien de Robespierre. Seinen heutigen Namen erhielt der Place de la Concorde endgültig im Jahr 1830. Seine heutige Form nahm er ab 1836 an, als er unter der Feder es Architekten Jakob Ignaz Hittorf neu gestaltet wurde. Im Zuge dieser Arbeiten fand auch der Obelisk seinen Platz.

Place de la Concorde besuchen

Der Platz liegt im Herzen von Paris, zwischen Louvre und Champs-Élysées und ist deswegen nicht nur unverfehlbar, sondern in jegliche Sightseeing-Tour zu integrieren! Besonders schön ist ein Spaziergang entlang der Seine zum Eiffelturm. Aber auch eine Segway Tour lohnt sich! Ihr erreicht den Platz am besten mit der Metro – die Linien 1, 8 und 12 halten an der Station Concorde.

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Über die Autorin
Laura Schulze

Ich liebe das Reisen! Ganz gleich, ob ins australische Outback, zu den Fjorden von Norwegen oder Städtetrips in den schönsten Metropolen der Welt wie Paris, Singapur, Barcelona oder New York unternehme - ich schreibe euch meine besten Tipps nieder, damit auch eure Reise zu einem ganz besonderen Highlight wird.

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Steffen von Loving Travel

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