Beste Kameras für unterwegs – Kaufratgeber für unkomplizierte Urlaubsfotos

Wer in den Urlaub fährt, der möchte seine Erlebnisse für die Ewigkeit festhalten. Urlaubsfotos gehörten schon zu Zeiten der Polaroidkamera zum festen Repertoire urlaubsbegeisterter Menschen. Doch wo es damals nur wenig Auswahl an Kameras gab, verhält sich die Angelegenheit heute ganz anders. Selbst Smartphones können mitunter die Kamera vollständig ersetzen, wobei diese Methode natürlich Schwachstellen hat. Aber was gilt es in Bezug auf Reisekameras zu wissen? Welche Modelle eignen sich für unterwegs?

Eine schöne Kamera für den eigenen Urlaub zu finden, ist gar nicht so einfach. Doch worauf kommt es an?

Was ist beim Kauf grundsätzlich zu beachten?

Natürlich kann sich ein Reisender vor dem Abflug eine absolute Profi-Ausstattung zulegen und mit dieser in den Urlaub fahren. Die Frage ist nur, ob der Nutzen den Ausgaben entspricht. Zumal Profigeräte natürlich eine gewisse Expertise voraussetzt. Wer selbst nicht weiß, welches Objektiv wann zum Einsatz kommt, und welche Belichtungszeit ideal wäre, der mag am Ende des Urlaubs unzufrieden sein. Auf kameravergleich.net werden verschiedenste Kameras vorgestellt, so dass jeder sein Wunschmodell finden kann.

Das sollten Urlauber beachten:

  • Nutzung überlegen – um was für eine Art von Urlaub handelt es sich überhaupt? Aktivurlaube stellen völlig andere Ansprüche an die Kamera als Städtetrips oder eher ruhige Urlaubsaufenthalte.
  • Was wird fotografiert? – die modernen Kameras können natürlich alles ablichten. Doch abhängig von den angedachten Motiven kann schon die Größe der Kamera eine Rolle spielen. Wer beispielsweise in den Nachtstunden den Las Vegas Strip fotografieren will, aber zugleich die Clubs besuchen möchte, der benötigt ein handliches Gerät.
  • Modelle vergleichen – infrage kommende Kameramodelle sollten immer ordentlich geprüft und gegenübergestellt werden. Nur durch einen Vergleich lässt sich ein sinnvolles Modell für einen selbst herausfiltern. Das trifft auch auf günstige Reisekameras oder die ›neuen‹ Polaroidkameras zu.

Klar ist auch: Mitunter kann das Smartphone völlig ausreichend sein. Handelt es sich um ein hochwertiges Modell mit exzellenter Kamera, genügen die Aufnahmen oft schon. Allerdings müssen Nutzer nun daran denken, dass Bilder viel Speicherplatz benötigen. Wahlweise müssen die Bilder somit einer Cloud gesichert werden, alternativ wird eine zusätzliche Speicherkarte benötigt, sofern ein Steckplatz vorhanden ist.

Was sollte eine gute Kamera für unterwegs können?

Wieder steht der angedachte Nutzen im Vordergrund. Wer sich im Urlaub aktiv verhält und liebend gerne rasante Abfahrten auf Pisten jeder Couleur filmen will, der wird mit großen Spiegelreflexkameras mit zig Objektivaufsätzen kaum zufrieden sein. Kleine Reise-Actionkameras bieten nun die größten Vorteile. Im Regelfall bieten sich kompakte Premiumkameras an:

  • Zoom – er hält zwar nicht mit Profigeräten mit, doch ist er deutlich besser als die typischen Smartphonezooms.
  • Größe – die Kamera ist klein, handlich und leicht. Das erlaubt es, sie auch in der kleinen Tasche mitzuführen.
  • Einstellungen – die Intensität des Blitzes und weitere Einstellungen können selbst verändert werden. Auch dies unterscheidet Kompaktkameras von etlichen Smartphonekameras.
  • Bildqualität – sie ist nicht exzellent, doch reicht sie aus, um die Bilder ordentlich am Computer anzusehen oder auch für Fotobücher oder heimische Fotocollagen zu verwenden.

Diese Reisekameras sind auf den simplen Gebrauch ausgelegt und so gestaltet, dass auch Laien sie mühelos bedienen können. Da es sich natürlich um Digitalkameras handelt, werden weder Filmrollen gebraucht, noch entsteht die große Überraschung bei der Entwicklung der Filme. Wer mehr möchte, der kann eine Systemkamera oder auch eine Spiegelreflexkamera wählen. Vorab sei gesagt, dass diese Modelle preislich nicht nur für den Urlaub angeschafft werden sollten. Die Modelle sind ideal, wenn:

Interesse – es herrscht ein allgemeines Interesse an der Fotografie. Eventuell können sich Urlauber auch vorstellen, sich in diesem Bereich ein weiteres Standbein aufzubauen. Für den Gebrauch zwischendurch sind die Geräte zu teuer.

Bildqualität – die Kameras bieten eine hervorragende Bildqualität. Es gibt jedoch ein Manko: Sie müssen bedient werden können. Umso professioneller eine Kamera ist, desto mehr Möglichkeiten bietet sie, doch muss sich der Nutzer mit diesen auseinandersetzen. Anderenfalls wird die Bildqualität darunter leiden.

Besondere Fotos – sollen Tiere, Fahrzeuge oder auch Action-Schnappschüsse getätigt werden? Der Autofokus dieser Kameras erlaubt dies problemlos.

Und was ist mit MFT, Bridge- oder Actionkameras? Ein knapper Überblick:

MFT/Bridge – diese Kameras liegen zwischen den Kompaktkameras und den großen Geräten. Der Zoom ist hervorragend, es lässt sich gut nah, aber auch weit fotografieren. Zusätzliche Objektive gibt es jedoch nicht.

Actionkamera – von groß bis klein – alle sollen die Kamera nutzen können. Actionkameras sind extrem robust und zugleich wasserdicht. Für Aktivurlaube mit viel Action ist diese Kamera ideal.

Grundsätzlich ist es gut, sich vor dem Urlaub ausreichend Zeit zu nehmen und sich die verschiedenen Kameras einmal anzuschauen. Auch das Umsehen im Bekanntenkreis hat seine Vorteile, denn die Kameras lassen sich gut austesten. Wird eine neue Urlaubskamera angeschafft, so sollte sie nicht erst im Urlaub zum ersten Mal getestet werden. Umso stärker das Gerät ist, desto mehr Funktionen gibt es und es wäre ärgerlich, wenn all die schönen Fotos aus dem Urlaub nicht funktionieren, nur weil das Handling der Kamera noch nicht beherrscht wird. Bei Kompakt- oder Actionkameras gibt es dieses Problem jedoch weniger, denn die Geräte sind darauf ausgelegt, von Laien absolut bedienbar zu sein, ohne dass erst großartig geübt werden muss. 

Auch der eigene Anspruch sowie die gewünschten Motive können über die Kamera entscheiden. Bildquelle:
@ Patrick Dozk / Unsplash.com

Fazit – die richtige Reisekamera wählen

Wer sich kaum für die Fotografie interessiert und bislang mit der Smartphone-Kamera voll und ganz zufrieden war, der kann notfalls auch diese Variante für den Urlaub wählen. Alternativ bietet sich eine der Kompaktkameras an, die es schon für kleines Geld in ordentlicher Qualität gibt. Professionelle Kameras eignen sich für eher uninteressierte Laien nur minimal. Sie erfordern ein wenig Übung im Umgang und haben definitiv ihren Preis. Die Anschaffung lohnt sich finanziell nicht, wenn die Kamera die meiste Zeit des Jahres im Schrank liegt. Ein gutes Mittelding stellen die MFT-Modelle dar. Auch sie bieten eine simple Bedienung, sind aber größer und etwas hochwertiger als Kompaktkameras, können jedoch nicht mit zusätzlichen Objektiven aufgewertet werden.

Über die Autorin
Laura Schulze

Ich liebe das Reisen! Ganz gleich, ob ins australische Outback, zu den Fjorden von Norwegen oder Städtetrips in den schönsten Metropolen der Welt wie Paris, Singapur, Barcelona oder New York unternehme - ich schreibe euch meine besten Tipps nieder, damit auch eure Reise zu einem ganz besonderen Highlight wird.

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Steffen von Loving Travel

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