Die Garden Route in Südafrika

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Lust auf türkisblaues Wasser, wunderschöne Nationalparks, spannende Wanderungen, Safaris, und tolle Städte? Dann ist die Garden Route in Südafrika das perfekte Abenteuer für euch. Kaum ein Roadtrip bietet so viel Vielfalt und ist deshalb die absolute Traumroute. Wir nehmen euch mit auf unsere unvergessliche Zeit im Campervan auf der Garden Route!

Start der Garden Route

Für die meisten startet die Garden Route in einer der beeindruckendsten Städten der Welt – Kapstadt – und endet mit einer Safari im Addo Nationalpark. Dort könnt ihr ganz in der Nähe der Stadt Port Elizabeth Tiere in freier Wildbahn kennenlernen. Dazwischen wartet die perfekte Mischung aus Entspannung und Adrenalin, Natur und Stadt, Meer und Bergen auf euch. Hier bleiben wirklich keine Wünsche offen; aber seht selbst!

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Garden Route mit dem Camper

Die Garden Route in Südafrika ist die beliebteste Reiseroute des Landes und zählt weltweit zu den Traumrouten für Roadtrip. Besonders schön ist dabei, dass sie außerdem zu den am einfachsten zu bereisende Straße in Südafrika gehört. Damit ist sie ideal für Selbstfahrer und Familien. Reist du das erste Mal im Camper? Auf der Garden Route ist das kein Problem, denn alles ist super ausgeschildert, es gibt überall Tankstellen, und die Gemeinschaft unter den Campern ist super angenehm.

Damit ihr den perfekten Camper für eure Bedürfnisse findet, schaut doch einfach mal bei unserem kostenlosen Camper-Vergleich vorbei und seht die besten Angebote in der Übersicht. Alternativ könnt ihr natürlich auch im Mietwagen reisen und nachts bequem im Hotel schlafen. Dabei geht natürlich ein Stück des Abenteuer-Gefühls verloren, jedoch seid ihr bei Zwischenfällen mit Löwen oder Giraffen auf der sicheren Seite!

Garden Route (Südafrika) auf der Karte

Wie genau eure Route aussieht hängt, davon ab wo ihr startet. Solltet ihr in Kapstadt starten, empfehle ich euch die Garden Route zu erkunden und bis nach Port Elizabeth fahren. Von dort aus nehmt ihr dann entweder einen günstigen Flieger zurück nach Kapstadt (ca. 80 €), oder ihr nehmt die R62 (Wine Route) durchs Landesinnere und sehr somit noch die wunderschöne Weinregion Südafrikas. Die R62 führt dich durch die Karoo, vorbei an Oudtshoorn und Barrydale, über traumhaft schöne Pässe bis nach Paarl.

Bevor wir dich mitnehmen auf unsere Reise entlang der Garden Route in Südafrika sehr ihr hier unseren Routenvorschlag auf der Karte.

Garden Route

Die Garden Route Tag für Tag

Hier berichten wir euch Tag für Tag von unserer Rundreise über die wunderschöne Reiseroute in Südafrika.

Tag 1: Kapstadt – Hermanus (240 km)

Nachdem wir einige Tage die faszinierende Metropole Kapstadt erkundet haben, geht unser Abenteuer auf der Garden Route heute endlich los und ich bin jetzt schon Feuer und Flamme! Wir holen unseren Camper ab und machen unser Zuhause für die nächsten Tage schon mal gemütlich. Kaum lassen wir Kapstadt, den Tafelberg und die Zwölf Apostel hinter uns, schlängelt sich die Straße bereits dramatisch an der Küste entlang und es dauert nicht lange bis wir den legendären Chapman’s Peak Drive erreichen – eine der schönsten Panoramastraßen der ganzen Welt.

Garden Route Südafrika
Chapman’s Peak Drive

Während der Reise entlang der Südafrika Garden Route darf natürlich auch ein Besuch des Kaps der Guten Hoffnung nicht fehlen, von wo ihr einen atemberaubenden Ausblick auf den Atlantik genießt. Ebenfalls auf dem Pflichtprogramm steht ein Stop in Betty’s Bay mit seiner Hauptattraktion: die Pinguinkolonie am Stony Point Nature Reserve. Wenn du Glück hast, kommen die Pinguine hier richtig nahe an den Strand; vor dem Eingang zum Nature Reserve.

Nachmittags kommen wir dann ganz gemütlich am ehemaligen Fischerort Hermanus an, der als Welthauptstadt der Wale gilt und deswegen der perfekte Ort für Whale-Watching Touren ist. Nach einem langen Strandspaziergang in der Abendsonne am Grotto Beach gehts zum köstlichen Abendessen in das Fishermens Cottage, bevor wir uns dann schließlich auf dem Onrus Caravan Park bettfertig machen.

Tag 2: Hermanus – Mossel Bay (350 km)

Nach einer wunderbaren ersten Nacht im Camper werden wir (wie fast immer im Camper) früh wach und sind so voller Tatendrang, dass wir unsere Hüften direkt wieder auf den Highway N2 schwingen. Unser erster Stopp heute ist dabei gar nicht weit entfernt, denn wir wollen uns auf den südlichsten Punkt Afrikas begeben (Southernmost Tip of Africa): Im kleinen Ort Cape Agulhas kann man an dem du auf dem afrikanischen Kontinent nicht mehr südlicher weiterfahren kannst. Nächstes Festland? Die Antarktis! Unter Seefahrern wird dieser Ort liebevoll das Kap der Nadeln genannt, denn hier pfeift euch der Wind so richtig um die Ohren und die spitzen Felsen am Kliff wurden schon früher von Seefahrern gefürchtet. In Cape Agulhas steht außerdem der zweitälteste Leuchtturm Südafrikas. Immer samstags zwischen 9 und 13 Uhr findet außerdem der Hermanus Country Market (Fairways Ave & Jose Burman Dr, Hermanus) statt, wo ihr Kunsthandwerk, jede Menge Essen, leckere Weine, Klamotten und allerlei Krimskrams findet.

plaque at southernmost point of Africa against Atlantic Ocean and Indian Ocean at Cape Agulhas on sunny day

Weiter geht’s in das De Hoop Nature Reserve, einem wahren Juwel entlang der Garden Route: Freut euch auf eine unglaubliche Artenvielfalt der Flora und Fauna (mit etwas Glück entdeckt ihr Kudus, Zebras und Strauße, die riesigen Sanddünen, und unberührte endlose Strände, die ihr teilweise sogar ganz für euch alleine habt. Nach einem abenteuerlichen Tag im Nationalpark geht es für uns am Abend weiter Richtung Mossel Bay. Ihr könntet unterwegs auf jeden Fall auch noch einen Zwischenstopp in Swellenbosch einlegen. Das historische Städtchen im kapholländischen Stil und die Altstadt mit süßen Häuschen ist wirklich sehenswert. Uns zieht es jedoch weiter in die Natur. Wir schlafen auf dem super empfehlenswerten Hartenbos Staanplekke Campground nahe Mossel Bay.

Tag 3 der Garden Route: Mossel Bay – Wilderness (60 km)

Mossel Bay sind wir nun ganz offiziell auf der Garden Route! Hier ist der Startpunkt der legendären Straße in Südafrika, jedoch gibt es hier tatsächlich ziemlich wenig zu sehen. Einen Geheimtipp haben wir jedoch für euch hier: Der 13,5 km lange Wanderweg St. Blaize Trail, der wunderschön entlang der Klippen vom Leuchtturm Cape St. Blaize nach Westen bis zum Dana Bay führt. Unterwegs entdeckt ihr dramatische Meerblicke, ausgezeichnete Wal- und Delfinbeobachtungen-Spots, Austernfischer, Höhlen und Grotten, sowie eine Vielzahl an Pflanzen. Danach gibt es eine Stärkung in der Blue Shed Coffee Roastery. Außerdem gehört Sandboarding auf der legendären Dragon Dune zu den coolsten Aktivitäten in Mossel Bay und der Spaßfaktor ist hier auf jeden Fall garantiert!

Garden Route
Blick vom Dplphin Point auf den Wilderness Beach

Kaum wieder im Camper, müssen wir einfach beim Aussichtspunkt Dolphin Point haltmachen und das Panorama auf den endlosen Wilderness Beach genießen. Dieser gilt nebenbei auch noch als DER Hotspot für Delfinbeobachtung! Auch ein Foto der berühmten Landschaftsformation Map of Africa gehört bei eurem Besuch im Badeort Wilderness dazu. Denn hier formt sich die Landschaft wie der Umriss des Kontinents Afrika – richtig cool! Wir checken nachmittags auf dem Ebb & Flow Rest Camp ein, der wunderschön am Wasser liegt und wie der Name schon verrät zum gemütlichen Verweilen einlädt. Bei der Rezeption des Campingplatzes gibt es reichlich Infos zu den besten Aktivitäten in Wilderness: Wandern, Kanu fahren, Whalewatching, Mountain Biking, Rafting und, und, und. Wir speisen abends im ilali Restaurant und können dieses wärmstens für tolles Essen und eine lässige Atmosphäre weiterempfehlen.

Tag 4: Wilderness

Wir gehen heute auf Entdeckungstour in und um Wilderness: Das Umland mit der Wilderness Lake Area und dem beliebten Ausflugsort an der Mündung des Touws River sind landschaftlich äußerst attraktiv. Ihr könnt euch auf steile Berge, dichte und uralte Wälder, kilometerlange weiße Sandstrände und wunderschöne Lagunen freuen – hier lässt es sich aushalten! Am Victoria Bay kann man außerdem surfen und in der nicht weit entfernten Stadt George den den Montagu-Pass oder den Outeniqua-Pass durch wunderschönste Natur wandern.

Tag 5: Wilderness – Knysna (48 km)

Nach unglaublich tollen Momenten in der Einsamkeit der Natur geht es für uns am nächsten Morgen wieder zurück ins echte Leben. Wobei ich sagen muss, dass sich auch die Garden Route immer wie ein Stück Fantasie anfühlt. Unser Ziel heute ist der Ort Knysna, an dem bei einem Roadtrip durch Südafrikas schönste Straße kein Weg dran vorbei führt! Hier steht ein Halt an der tollen Lagunen-Landschaft auf dem Pflichtprogramm: Während ihr im Süßwasser der Lagunen entspannt und euch in den warmen Wassertemperaturen pudelwohl fühlt, bekommt ihr ab und an mal einen Spritzer des kühlen Salzwassers aus dem Ozean ab – richtig cool! Eine Bootstour durch die Knysna Lagoon und die beeindruckenden Knysna Heads Klippen, die übrigens als gefährlichste Hafeneinfahrt der Welt gelten, ist dabei definitiv der beste Weg die atemberaubende Aussicht zu bewundern.

Garden Route Südafrika

Auch Wandern sollte bei eurem Halt in Knysna definitv auf der Tagesordnung stehen, denn die Umgebung ist geprägt durch einen der größten verbliebenen Urwälder des Landes, die es zum Beispiel beim Jubilee Creek Trail oder Drupkelders Hiking Trail zu entdecken gilt. Nach einem abenteuerlichen Tag sind wir zufällig beim Schlendern am Abend auf den Friday Market in Knysna gestoßen. Er findet immer freitags von 16 bis 20 Uhr statt und begeistert uns mit Live Musik, leckerem Essen aus aller Welt und einem Spielbereich für die Kids. Ansonsten empfehlen wir euch den Abend an der Knysna Waterfront ausklingen zu lassen und in schönster Atmosphäre zu schlemmen. Erschöpft und zufrieden fallen wir auf dem wunderschön gelegenen Buffelskop Caravan Park ins Bett.

Tag 6: Knysna – Tsitsikamma National Park (115 km)

Nach einem ereignisreichen Tag gestern kommt uns der erste Stopp am nächsten Tag gelegen. Uns führt es in die wunderschöne Perle an der Garden Route, nämlich Plettenberg Bay. Plett – wie der Ort auch genannt wird, ist besonders für die weitläufigen Sandstrände bekannt. Also steht erstmal faulenzen am nordöstlich gelegenen Keurboom Beach auf dem Programm. Dieser gilt  als einer der schönsten Strände Südafrikas. Alternativ sind auch der Look Out Beach und der Central Beach für eine Badepause empfehlenswert. Mit Taucherbrille und Schnorchel erkunden wir dann auch noch die Unterwasserwelt in glasklaren türkisen Meer – was will man mehr! Am Central Beach wurde hierfür sogar ein Dive Trail eingerichtet, dem ihr zum Schnorcheln einfach folgen könnt.

Alle Tierfans unter euch aufgepasst, denn in Plettenberg Bay gibt es tierisch tolle Touren: Wie wäre es mit einer Bootstour inklusive Tauchtour mit Robben, einer Wildlife Tour im Tenikwa Wildlife Rehabilitation & Awareness Centre mit Geparden, Leoparden, und weißen Löwen, oder einem ausgiebigen Waldspaziergang im alten Tsitsikamma-Wald mit Wildkatzen-Erlebnis? Schöne Wanderwege und wunderschöne Aussichten findet ihr außerdem auf der Halbinsel Robberg im gleichnamigen Nature Reserve. Mittagessen gibt es heute für uns im The Lookout mit schönster Aussicht auf den Hauptstrand, denn für das was wir am Nachmittag geplant haben, brauchen wir definitiv eine Stärkung…Nur einen Katzensprung von Prett entfernt, haben wir den höchsten Bungee-Sprung der Welt auf der Brücke im Tsitsikamma National Park gewagt – einfach unvergesslich! Als wäre das noch nicht Nervenkitzel genug, geht’s danach auf einen kleinen Spaziergang auf den 216-Meter hohen Skywalk. Dieser führt über die Schlucht im Nationalpark. Auf dieses Bucket List Erlebnis stoßen wir abends auf den Campingstühlen, die wir auf dem idyllischen Storms River Mouth Restcamp aufschlagen, mit einem kalten Getränk an.

Tag 7: Tsitsikamma National Park

Heute nehmen wir uns den gesamten Tag Zeit um den Tsitsikamma National Park zu erkunden. Hier gibt es wirklich so einiges zu entdecken und so stürzen wir uns ins Abenteuer. Eine frische Meeresbrise, saftig grüne Wälder, atemberaubende Wanderwege, paradiesische Strände und das türkis-blaue Meer mit tosenden Wellen machen es für uns definitiv ein Highlight auf der Garden Route!

Garden Route
Natur Pur Tsitsikamma National Park

Vormittags wandern wir hauptsächlich auf eigene Faust und lassen uns nach dem gestrigen Bungee-Spring erst einmal von unserem Bauchgefühl treiben. Natürlich könnt ihr den Nationalpark auch auf ausgeschilderten Routen erkunden. Zu den schönsten Wanderwegen gehören der Waterfall Trail, der Mouth Trail sowie der Lookout Trail. Nach leckeren Fish & Chips vom Tsitsikamma Restaurant geht’s nun zum nächsten Nervenkitzel: Einer ausgiebigen Rafting Tour, auf der wir beim Flachwasserpaddeln, Bouldern, Tubing und Klippenspringen die spektakulären Landschaften entlang der Strecke erleben. Wenn euch das zu heikel ist, kann ich euch diese geführte Wanderung durch den vielfältigen Nationalpark empfehlen, über die ich nur gutes gehört habe.

Ich bin mir sicher dass ihr von diesem wunderschönen Fleckchen Erde am Ende mindestens genauso begeistert seid wie ich, ganz egal was ihr hier so schönes anstellt! Abends enden wir den Tag wie aus dem Bilderbuch mit einem Sonnenuntergangs-Bad am nahegelegenen Strand Nature’s Valley. Dort könnt ihr in der vorgelagerten Lagune geschützt von den Wellen ganz entspannt schwimmen gehen. Wir nächtigen heute auf dem Nature’s Valley Rest Camp, welchen wir euch wärmstens empfehlen können.

Tag 8: Tsitsikamma National Park – Jeffreys Bay (125 km)

Nach einem köstlichen Aufgusskaffee geht es für uns morgen wieder auf die N2 mit dem heutigen Ziel Jeffreys Bay. Dort angekommen wird uns direkt klar: Willkommen im Hotspot für’s Surfen auf der Garden Route. Neben der lässigen Surfer Atmosphäre im Ort kommen hier die besten Surfer der Welt insbesondere für die grandiosen Wellen zusammen, ganz besonders die sogenannten Super Tubes also bis zu 800 Meter langen und 3 Meter hohen Wellen genießen hier Kultstatus. Ein Surfkurs steht deswegen in Jeffreys Bay auf dem Pflichtprogramm!

Garden Route
Der Surfer Ort Jeffreys Bay

Ansonsten macht es auch richtig Spaß die Surfer gut behütet von einem der netten Cafés am Hauptstrand zu bewundern; wir waren im Strandloper Café. Falls ihr euch an Land wohler fühlt und trotzdem nicht auf Board-Action verzichten wollt, könnt ihr auch in den Dünen von Jeffreys Bay Sandboarden, also (natürlich ganz gekonnt) und mit ziemlich viel Speed die Dünen hinunter cruisen. Ansonsten empfehlen wir euch einfach am Nachmittag durch den süßen Ort zu bummeln und mal zu schauen wo ihr so landet. Im Catch of the Day gibt’s frisches Seafood und im Kitchen Window Pizza & Co mit Meeresblick. Wir schlafen auf dem zentral gelegenen Jeffreys Bay Caravan Park.

Tag 9: Jeffreys Bay – Port Elizabeth (87 km)

Ein letztes mal werden wir früh morgens im Camper von den Sonnenstrahlen und dem Meeresrauschen wach. Wir machen uns auf den Weg zur letzten Etappe unseres Roadtrips in Südafrika – Port Elizabeth. Auch hier kann man wunderbar surfen und sich an den endlosen Stränden stundenlang die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. In Port Elizabeth – oder P.E. – angekommen, geben wir unseren schweren Herzens unseren Camper ab und verstauen unser Gepäck schonmal im Hotel. Die kommenden Nächte verbringen wir im Beachwalk Bed and Breakfast, das direkt am Strand liegt – traumhaft schön! Anschließend geht es dann auf Erkundungstour. Zu den Highlights der schönen Hafenstadt zählen das Donkin Reserve inklusive Leuchtturm, der St. George’s Park, der Shark Rock Pier, die Strandpromenade The Boardwalk, und natürlich die süßen Pinguine am Boulders Beach. Humswood Beach, Kings Beach, und Sardinia Bay Beach gelten als die schönsten Strände am indischen Ozean.

Tag 10: Addo Elephant Nationalpark

Als krönender Abschluss unserer Reise über die Garden Route geht es für uns heute in den Addo Elephant Nationalpark, den wir im Rahmen dieser schönen Safari Tagestour ab Port Elizabeth erkunden. Ich könnte Tage lang von diesem unvergesslichen Erlebnis erzählen. Am schönsten war aber natürlich die Begegnung mit der Tierwelt. Neben der größten Elefantenpopulation des Landes treffen wir hier auf Zebras, Löwen, Wasserbüffel, Hyänen und viele mehr! Vor der Küste des Addo Parks an der Algoa-Bucht fühlen sich außerdem der Südkaper-Wal und der Weiße Hai pudelwohl! Ein Mittagessen und Abholung zum Nationalpark vom Hotel sind bei der Tour inklusive.

Garden Route
Im Addo Elephant Nationalpark könnt ihr zahlreiche Tiere beobachten

Unseren letzten Abend in Südafrika lassen wir dann noch gemütlich im Muse Restaurant ausklingen und stoßen auf auf unsere unvergessliche Zeit in Südafrika; auf die Orten die wir gesehen haben, den Menschen und Tieren denen wir unterwegs begegnet sind, und die Momente die wir nun voller Dankbarkeit wieder mit nach Deutschland nehmen.

Beste Reisezeit für die Garden Route in Südafrika

Südafrika hat nicht nur landschaftlich jede Menge Vielfalt zu bieten, sondern auch was die verschiedenen Klimazonen angeht. Von Wüstenklima, subtropischem Klima bis hin zu mediterranem Klima, hier ist alles dabei! Grundsätzlich könnt ihr dennoch das ganze Jahr durch Südafrika reisen, solange ihr ein paar Tipps im Hinterkopf behaltet. Südafrika liegt auf der Südhalbkugel, dementsprechend verlaufen die Jahreszeiten entgegengesetzt. Kurz gesagt wenn bei uns der Sommer vor der Tür steht, herrscht in Südafrika Winter. Dezember und Januar gelten damit als Hochsaison und dich erwarten hochsommerliche Temperaturen und eine wunderschöne Natur: Das bedeutet aber auch, dass mit dir viele Touristen und Einheimische unterwegs sind, die ihre Sommerferien genießen. Ich empfehle euch deshalb eine Reise auf der Garden Route im Oktober und November bzw. im Februar oder März. Dann sind die Temperaturen angenehm mild, es weht euch eine sanfte Brise vom indischen Ozean um die Ohren und regnen tut es relativ selten!

Falls eine Safari-Tour in Südafrika auf deiner Bucket-List steht, solltest du in den Wintermonaten zwischen Juni und September reisen. Zu dieser Zeit sind die Bäume in den Nationalparks niedrig gewachsen, sodass ihr die Tiere besser seht. Außerdem ist es zu dieser Zeit oft sehr trocken und die Tiere tümmeln sich geradezu an den Wasserstellen.

Fragen & Antworten

Hier beantworten wir euch alle Fragen zu dieser wunderschönen Reiseroute in Südafrika.

Wie lange sollte ich für die Garden Route in Südafrika einplanen?

Theoretisch könntet ihr euch monatelang auf der Garden Route austoben ohne dass es langweilig wird! Im Schnitt verbringen die meisten Touristen jedoch 7 bis 10 Tage im auf dem schönsten Roadtrip in Südafrika. Insgesamt habt ihr eine Strecke von rund 700 km zwischen Kapstadt und Port Elizabeth. Damit sind 7 Tage ein absolutes Muss, mit Rückweg 10 – 14. Generell sind ein paar Tage mehr aber natürlich immer schön, damit ihr euren Roadtrip-Traum der Freiheit und Flexibilität vollkommen ausleben könnt. Wir haben einen Routenvorschlag für 10 Tage für euch vorbereitet.

Ist die Garden Route sicher?

Wir haben uns auf der Garden Route immer sicher gefühlt. Denn hier sind das ganze Jahr über Touristen unterwegs und die Infrastruktur ist super. Wie bei eigentlich jeder Reise solltet ihr euch aber natürlich mit gesundem Menschenverstand verhalten.

Wo fängt die Garden Route an?

Offiziell beginnt die Garden Route am beschaulichen Ort Mossel Bay, jedoch starten viele den Roadtrip schon in Kapstadt. Von dort aus kannst du deinen Camper (oder auch Mietwagen) am einfachsten buchen. Du kannst ihn entweder zum Ende in Port Elizabeth wieder abgeben oder die Strecke wieder zurückfahren.

Was ist die beste Reisezeit für die Garden Route?

Kapstadt und die Garden Route sind am besten von September bis Mai zu bereisen, denn dann ist hier das schönste Wetter zu erwarten. Grundsätzlich könnt ihr die Reiseroute allerdings das ganze Jahr über fahren.

Wo kann man auf der Garden Route übernachten?

Wir reisen die Garden Route im Camper und schlafen auch im Wohnmobil auf Camping Plätzen. Ihr könnt jedoch alternativ auch einen Mietwagen nehmen und in den vielen schönen Gasthäusern nächtigen.

Warum heißt die Garden Route so?

Die Straße N2 der Garden Route durchquert den Distrikt Garden Route. Dessen Name geht auf den Garten Eden zurück und bezeichnet das Gebiet zwischen Knysna und Uniondale.

Was sind die schönsten Sehenswürdigkeiten auf der Garden Route?

Zu den Highlights an der Garden Route zählen Hermanus, Mossel Bay, der Addo Elephant Park, der Tsitsikamma Nationalpark, Jeffreys Bay, sowie Plettenberger Bay.

Bekomme ich Giraffen in Südafrika auf der Garden Route zu sehen?

Ja – du bekommst Giraffen zwar nicht direkt an der Straße der Garten Route zu sehen. Du kannst aber so einige Safaris buchen, bei denen du die so genannten BIG 5 von Südafrika zu sehen bekommst.

Kann ich in Südafrika die Garden Route mit Kindern fahren?

Auf jeden Fall! Neben wunderschönen Strände, familientauglichen Wanderrouten gibt es unheimlich schöne Landschaften. Für die Abwechslung zwischendurch habt ihr coole Cafés, schöne Shoppingmöglichkeiten, aber auch Safaris und Tierbegegnungen auf der Reiseroute. Diese machen die Garden Route zu einem tollen Reiseziel für die ganze Familie.

Über die Autorin
Laura Schulze

Ich liebe das Reisen! Ganz gleich, ob ins australische Outback, zu den Fjorden von Norwegen oder Städtetrips in den schönsten Metropolen der Welt wie Paris, Singapur, Barcelona oder New York unternehme - ich schreibe euch meine besten Tipps nieder, damit auch eure Reise zu einem ganz besonderen Highlight wird.

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Steffen von Loving Travel

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