eSIM USA: Meine Erfahrungen nach 5 Jahren und 3 Anbietern

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Ich habe Holafly, Airalo und T-Mobile USA selbst getestet. Selbst bezahlt. Auf echten Reisen: einmal eine Woche New York City, einmal ein Roadtrip mit Denver, Los Angeles und San Diego – und dazwischen viele Nationalparks.

Kein Presseaccount, kein Testgerät. Die meisten eSIM-Vergleiche im Netz erkennst du daran, dass alle Anbieter irgendwie „gut“ sind, niemand wirklich empfohlen oder abgelehnt wird.

Das hier ist das Ergebnis von meinem Selbsttest – damit möchte ich dir helfen, die für dich richtige eSIM für die USA zu finden.

Was ist eine eSIM – und warum ist das für USA-Reisen so wichtig?

Eine eSIM ist eine digitale SIM-Karte, die du dir vor der Reise online kaufst und direkt auf dein Handy lädst. Kein Plastik, kein Kiosk am Flughafen. Dabei bleibt dein deutsches Netz auf der normalen SIM aktiv – du kannst weiter angerufen werden, deine Nummer bleibt dieselbe. Die eSIM übernimmt nur die Daten.

Für die USA ist das kein Nice-to-have. Denn die EU-Roaming-Regelung gilt dort nicht! Wenn du einfach mit deinem deutschen Vertrag ins amerikanische Netz gehst, kann das richtig teuer werden!

Ich habe in meinen ersten USA-Jahren noch lokale SIM-Karten direkt am Flughafen gekauft – oder bin nach der Ankunft in einen der AT&T-Stores gelaufen. Das war umständlich, teuer und jedes Mal ein kleines Abenteuer. Allein das Einrichten vor Ort hat mich einige Stunden gekostet.

Die eSIM ist die beste Lösung, die ich mittlerweile seit Jahren bei meinen Reisen durch die USA nutze.

Welche Arten von eSIM-Tarifen gibt es?

Es gibt zwei Varianten: Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen („unlimited data“) und Tarife mit einem festen Kontingent. Je nach Angebot sind das zwischen 1 und 20 GB.

Hier kannst du sie vergleichen:

Empfehlung Unlimited Data
Empfehlung Daten-Tarif
Das sagt Trustpilot
Das sagt Trustpilot

aus 53.000+ Bewertungen

aus 9.000+ Bewertungen

aus 11.000+ Bewertungen bei Trustpilot
Anzahl Destinationen
Anzahl Destinationen
270+
200+
200+
eSIM kaufen
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Rabattcode?
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JA! Code LOVINGNEWYORK5 für alle Tarife
Nein.

JA! Code
LOVINGNY5 für alle Tarife.

Geld-zurück?
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Ja, 6 Monate.
Keine Angabe.
Ja, bis 30 Tage nach Kauf bei Nichtnutzung.
Gültig für:
Gültig für:
Individuell von 1 bis 90 Tage.

7, 15 oder 30 Tage

7, 10, 15, 20, 25 oder 30 Tage
Unbegrenztes Datenvolumen?
Unbegrenztes Datenvolumen?

(immer!)

(optional)
Datenpakete
Datenpakete
1 bis 50 GB
1 bis 20 GB
3G/4G/LTE/5G?
3G/4G/LTE/5G?
Hotspot (Tethering)?
Hotspot (Tethering)?
Ist mein Smartphone kompatibel?
Ist mein Smartphone kompatibel?

Dabei gibt es kein richtig oder falsch. Wenn du weißt, dass du unterwegs wenig online bist und hauptsächlich das Hotel-WLAN nutzt, brauchst du kein Unlimited – du würdest für etwas zahlen, das du nicht wirklich nutzt.

Wenn du dein Smartphone unterwegs aber so nutzen willst, wie du es von zuhause gewohnt bist, ist unbegrenztes Datenvolumen das Vernünftigste. Ich bin großer Fan davon.

Warum? Ich will mir über Datenvolumen einfach keine Gedanken machen. Und bei meinen Roadtrips hatte ich so immer Google Maps zuverlässig zur Verfügung.


New York City: Wo die eSIM wirklich den Unterschied macht

In New York ist Holafly meine erste Wahl – New York ist die Art von Stadt, in der ich ständig online bin. (Mehr Details und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung habe ich in meinem Artikel 👉 Holafly Erfahrungen für dich.)

Der Empfang funktioniert überall gut – Fifth Avenue, Central Park, Brooklyn. Die einzige Ausnahme ist die Subway, aber das gilt für alle Anbieter gleichermaßen.

Ich habe über OpenTable Restaurants gebucht, während ich noch auf dem Weg dorthin war. Citi Bike-Stationen in Echtzeit gecheckt. Google Maps dauernd aktiv gehabt, ohne einmal darüber nachzudenken, ob ich noch genug Daten habe.

Genau dieses „ohne darüber nachzudenken“ ist der eigentliche Vorteil von Unlimited. Klingt banal. Aber wer einmal mit einem 3-GB-Paket durch New York navigiert hat und ständig einen Blick auf den Datenzähler geworfen hat, weiß wie viel mentale Ruhe das kostet.

zur eSIM von Holafly


Roadtrip durch die USA: Empfang im echten Test

Der zweite Test war der härtere: New York, Denver, Los Angeles und San Diego, mit Mietwagen und Camper. Beim Navigieren waren wir vollständig auf die eSIM angewiesen.

Denver hat mich überrascht. Ich hatte keinen starken Empfang erwartet – Denver ist zwar eine Großstadt, aber die Infrastruktur im Westen fühlt sich manchmal lückenhafter an als in Europa. War völlig unbegründet. In Denver selbst war der Empfang tadellos, auf den Highways in Colorado ebenfalls.

Los Angeles ist zerstreut, riesig, autoabhängig – ohne dauerhaftes Netz ist man dort verloren. Ich meine das buchstäblich: Ohne Google Maps findest du in L.A. nichts.

San Diego war mein persönliches Highlight der Reise. Beim Empfang genauso: durchgehend stark, 5G in den meisten Stadtteilen, kein einziger Aussetzer.

Der einzige Moment mit schlechtem Netz: ein Abschnitt zum Grand Canyon, rund 10 Kilometer ohne Signal. Aber das war auch der einzige solche Abschnitt auf der gesamten Reise.

Und ehrlich gesagt hatte T-Mobile dort dasselbe Problem – Airalo ebenfalls.

zur eSIM von Holafly

Steffen-Roadtrip-USA

Mein Tipp für Roadtrip-Reisende

Lade dir Offline-Karten für kritische Strecken noch im Hotel oder auf dem Campground herunter, bevor du losfährst.

Apple Maps und Google Maps erlauben das für große Regionen. So bist du auch in den echten Funklöchern – Nevada, Utah, bestimmte Abschnitte in Arizona oder am Grand Canyon – nicht aufgeschmissen.

Mehr dazu findest du in meinem Beitrag zur besten eSIM bei einem USA Roadtrip.

Auf diese 2 Sachen musst du unbedingt achten

Die Roaming-Einstellung ist die häufigste Fehlerquelle bei der eSIM-Einrichtung – und die meisten Artikel erwähnen sie entweder gar nicht oder verstecken sie im FAQ.

Wenn du einfach die eSIM installierst und losfährst, kann es passieren, dass dein Handy weiter versucht, Daten über deine deutsche SIM zu laden – ins US-Netz. Das ist teuer. Sehr teuer.

Du musst explizit einstellen, dass die eSIM als Datennetz genutzt wird und die deutsche SIM nur für Anrufe aktiv bleibt.

Das klingt selbstverständlich. Ist aber der Schritt, den viele übersehen.

Außerdem: Holafly begrenzt die täglich teilbare Datenmenge (Hotspot) auf 500 MB.

Fürs Surfen und WhatsApp reicht das. Wer aber den Laptop über den Hotspot betreibt und größere Dateien lädt oder Videos schaut, wird gebremst. Das steht nicht prominent auf der Website. Jetzt weißt du es.


Holafly, Airalo, T-Mobile: Was ich wirklich empfehle

Alle drei waren gut. Das ist meine ehrliche Aussage – und ich weiß, dass das erst einmal unbefriedigend klingt. Aber die Frage ist nicht, welcher Anbieter schlecht ist (das siehst du hier im Detail in meinem ausführlichen eSIM USA Vergleich mit allen Preisen auf LovingNewYork). Die Frage ist, welcher zu dir passt.

Holafly Unlimited macht Sinn, wenn du dein Handy wirklich nutzt. Navigation den ganzen Tag. Restaurants suchen. Tickets buchen. WhatsApp offen halten. Dann stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis – und der Gedanke „habe ich noch genug Daten?“ fällt weg.

Ich nutze Holafly für meine USA-Reisen mittlerweile standardmäßig.

Airalo ist die günstigere Option, wenn du weißt, dass du wenig Daten brauchst. Wer hauptsächlich im Hotel oder Café mit WLAN sitzt und mobiles Netz nur für Notfälle braucht, ist mit einem 5-GB-Paket gut bedient. Der Service funktioniert, die App auch.

T-Mobile USA ist eine echte lokale SIM, kein Travel-Anbieter. Du bekommst echte Telefonie, gute Abdeckung und faire Preise für längere Aufenthalte. Der Haken: Du brauchst eine US-Adresse für die Registrierung, der Kauf läuft nicht reibungslos aus Deutschland, und für einen zweiwöchigen Urlaub ist der Aufwand schlicht nicht gerechtfertigt.

Übrigens: Holafly läuft in den USA über das T-Mobile-Netz – was das bedeutet und warum „Telekom eSIM USA“ trotzdem keine gute Idee ist, zeige ich dir in diesem Artikel.

zur eSIM von Holafly

Mit dem Code LOVINGNEWYORK5 bekommst du 5 % Rabatt auf Holafly! Für noch mehr Spartipps: Schau in unsere Holafly Rabattcode-Seite.


eSIM USA mit unbegrenztem Datenvolumen: Wann lohnt sich Unlimited?

Die meisten eSIM-Tarife für die USA arbeiten mit festen Datenpaketen: 5 GB, 10 GB, 20 GB. Du kaufst ein Kontingent, das Paket läuft ab – und wenn es leer ist, bist du entweder offline oder kaufst nach.

Wer wenig navigiert, hauptsächlich über Hotel-WLAN läuft und das Handy nur gelegentlich zückt, kommt damit gut hin.

Wer aber viel navigiert, zwischendurch Fotos postet und dabei noch WhatsApp-Calls führt, verbraucht schneller als gedacht. Ein aktiver Tag in New York kostet locker 1–2 GB, wenn Google Maps läuft und man zwischendurch ein paar Instagram Stories lädt.

eSIM Vergleich Kanada HolaflyHolafly Unlimited ist der einzige große Travel-Anbieter, der für die USA echtes Unlimited ohne Datendrosselung anbietet.

Steffen-Roadtrip-USA

Meine ehrliche Einschätzung

Wer mehr als eine Woche in die USA reist und aktiv unterwegs ist, ist mit Unlimited besser bedient als mit jedem festen Paket – selbst wenn das Paket auf dem Papier „groß genug“ wirkt. Das Kalkül ändert sich schneller als man denkt.

Was Unlimited nicht bedeutet: unbegrenzten Hotspot. Holafly begrenzt das Tethering auf 500 MB pro Tag. Wer den Laptop dauerhaft über das iPhone-Netz betreibt, wird gebremst. Direkt auf dem Handy – keine Begrenzung.

zur eSIM von Holafly

Einrichtung: So machst du es richtig

Schritt 1: eSIM bei Holafly kaufen. Laufzeit wählen – lieber einen Tag mehr als einen zu wenig.

Schritt 2: Holafly-App herunterladen. Die Installation läuft komplett über die App, ohne zweites Gerät. (Früher brauchte man ein zweites Gerät, um den QR-Code abzuscannen. Das ist Geschichte.)

Schritt 3: In den iPhone-Einstellungen unter Mobilfunk die eSIM als Datennetz festlegen. Die deutsche SIM auf „Nur Anrufe“ stellen. Diesen Schritt nicht überspringen.

Schritt 4: In den USA ankommen, eSIM einschalten – fertig. Der Tarif aktiviert sich automatisch.

Das dauert maximal 5 Minuten.


eSIM USA kaufen: Was du vor dem Kauf wissen musst

Kauf die eSIM nicht am Flughafen oder kurz vor dem Abflug. Du brauchst eine stabile Internetverbindung für die Installation, und zu Hause hast du die. In der Abflughalle oder im Flugzeug-WLAN ist das unnötiger Stress.

Ich mache es so: eSIM 1–2 Tage vor dem Abflug kaufen, zu Hause installieren, aber erst in den USA aktivieren. So läuft der Tarif nicht schon in Deutschland an.

Die Laufzeit realistisch einschätzen. Lieber einen Tag mehr buchen als einen zu wenig – nachkaufen ist zwar möglich, aber umständlicher als von Anfang an genug zu haben. Holafly rechnet die Laufzeit ab Aktivierung, nicht ab Kaufdatum. Du kannst die eSIM also früh kaufen und installieren, ohne dass der Tarif läuft.

Kompatibilität vorher checken: Nicht jedes Smartphone unterstützt eSIM – ältere Android-Modelle und einige Mittelklasse-Geräte fehlen oft auf der Liste. iPhone ab Modell XS ist durchgehend kompatibel.

Die aktuelle Kompatibilitätsliste gibt es direkt auf der Holafly-Website.

Noch ein Hinweis: Eine Holafly-eSIM kann nicht auf ein anderes Gerät übertragen werden. Sie ist an dein Handy gebunden. Wer sein Gerät zwischen Kauf und Reise wechselt, muss neu kaufen.


Für wen lohnt sich Holafly Unlimited wirklich?

Für dich, wenn du:

  • aktiv navigierst und spontan buchst statt alles offline vorzubereiten
  • einen Roadtrip planst und das Handy als Haupt-Navi nutzt
  • im Camper oder Mietwagen auch den Laptop gelegentlich über Hotspot verbindest
  • einfach nicht über Datenvolumen nachdenken willst

Weniger interessant, wenn du:

  • die meiste Zeit im Hotel oder Airbnb mit WLAN verbringst
  • ein festes Reisebudget hast und wirklich sparen musst
  • nur für 3–4 Tage in die USA fliegst

Was macht den Entwurf noch erkennbar KI-generiert?
„los geht’s!“ fehlt jetzt – gut. Aber der Einstieg des letzten Absatzes der Intro („Das hier ist das Ergebnis…“) endet noch ein bisschen formelhaft abrupt.
Roadtrip-Heading noch leicht outline-haft: „Empfang im echten Test“ klingt nach Kapitelüberschrift aus einem Ratgeber.
„Der Service funktioniert, die App auch“ – das ist besser als das Original, aber die Parallelstruktur klingt noch ein bisschen gebaut.
Subway-Satz ist klarer, aber „das gilt für alle Anbieter gleichermaßen“ ist etwas steif.
Finale Version
Ich habe Holafly, Airalo und T-Mobile USA selbst getestet. Selbst bezahlt. Auf echten Reisen: einmal eine Woche New York City, einmal ein Roadtrip mit Denver, Los Angeles und San Diego – und dazwischen viele Nationalparks.

Kein Presseaccount, kein Testgerät. Die meisten eSIM-Vergleiche im Netz erkennst du daran, dass alle Anbieter irgendwie „gut“ sind und niemand wirklich empfohlen oder abgelehnt wird. Das hier ist anders.

Was ist eine eSIM – und warum ist das für USA-Reisen so wichtig?

Eine eSIM ist eine digitale SIM-Karte, die du dir vor der Reise online kaufst und direkt auf dein Handy lädst. Kein Plastik, kein Kiosk am Flughafen. Dabei bleibt dein deutsches Netz auf der normalen SIM aktiv – du kannst weiter angerufen werden, deine Nummer bleibt dieselbe. Die eSIM übernimmt nur die Daten.

Für die USA ist das kein Nice-to-have. Denn die EU-Roaming-Regelung gilt dort nicht! Wenn du einfach mit deinem deutschen Vertrag ins amerikanische Netz gehst, kann das richtig teuer werden!

Ich habe in meinen ersten USA-Jahren noch lokale SIM-Karten direkt am Flughafen gekauft – oder bin nach der Ankunft in einen der AT&T-Stores gelaufen. Das war umständlich, teuer und jedes Mal ein kleines Abenteuer. Allein das Einrichten vor Ort hat mich einige Stunden gekostet.

Die eSIM ist die beste Lösung, die ich mittlerweile seit Jahren bei meinen Reisen durch die USA nutze.

Welche Arten von eSIM-Tarifen gibt es?

Es gibt zwei Varianten: Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen („unlimited data“) und Tarife mit einem festen Kontingent. Je nach Angebot sind das zwischen 1 und 20 GB.

Hier kannst du sie vergleichen:

Empfehlung Unlimited Data
Empfehlung Daten-Tarif
Das sagt Trustpilot
Das sagt Trustpilot

aus 53.000+ Bewertungen

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aus 11.000+ Bewertungen bei Trustpilot
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Hotspot (Tethering)?
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Dabei gibt es kein richtig oder falsch. Wenn du weißt, dass du unterwegs wenig online bist und hauptsächlich das Hotel-WLAN nutzt, brauchst du kein Unlimited – du würdest für etwas zahlen, das du nicht wirklich nutzt.

Wenn du dein Smartphone unterwegs aber so nutzen willst, wie du es von zuhause gewohnt bist, ist unbegrenztes Datenvolumen das Vernünftigste. Ich bin großer Fan davon.

Warum? Ich will mir über Datenvolumen einfach keine Gedanken machen. Und bei meinen Roadtrips hatte ich so immer Google Maps zuverlässig zur Verfügung.


New York City: Wo die eSIM wirklich den Unterschied macht

In New York ist Holafly meine erste Wahl – New York ist die Art von Stadt, in der ich ständig online bin. (Mehr Details und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung habe ich in meinem Artikel 👉 Holafly Erfahrungen für dich.)

Der Empfang funktioniert überall gut – Fifth Avenue, Central Park, Brooklyn. Die einzige Ausnahme ist die Subway, aber in der hat keiner Empfang, egal welche eSIM.

Ich habe über OpenTable Restaurants gebucht, während ich noch auf dem Weg dorthin war. Citi Bike-Stationen in Echtzeit gecheckt. Google Maps dauernd aktiv gehabt, ohne einmal darüber nachzudenken, ob ich noch genug Daten habe.

Genau dieses „ohne darüber nachzudenken“ ist der eigentliche Vorteil von Unlimited. Klingt banal. Aber wer einmal mit einem 3-GB-Paket durch New York navigiert hat und ständig einen Blick auf den Datenzähler geworfen hat, weiß wie viel mentale Ruhe das kostet.

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Roadtrip durch die USA: Was der härtere Test gezeigt hat

Der zweite Test war der härtere: New York, Denver, Los Angeles und San Diego, mit Mietwagen und Camper. Beim Navigieren waren wir vollständig auf die eSIM angewiesen.

Denver hat mich überrascht. Ich hatte keinen starken Empfang erwartet – Denver ist zwar eine Großstadt, aber die Infrastruktur im Westen fühlt sich manchmal lückenhafter an als in Europa. War völlig unbegründet. In Denver selbst war der Empfang tadellos, auf den Highways in Colorado ebenfalls.

Los Angeles ist zerstreut, riesig, autoabhängig – ohne dauerhaftes Netz ist man dort verloren. Ich meine das buchstäblich: Ohne Google Maps findest du in L.A. nichts.

San Diego war mein persönliches Highlight der Reise. Beim Empfang genauso: durchgehend stark, 5G in den meisten Stadtteilen, kein einziger Aussetzer.

Der einzige Moment mit schlechtem Netz: ein Abschnitt zum Grand Canyon, rund 10 Kilometer ohne Signal. Aber das war auch der einzige solche Abschnitt auf der gesamten Reise – und T-Mobile hatte dort dasselbe Problem, Airalo ebenfalls.

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Mein Tipp für Roadtrip-Reisende

Lade dir Offline-Karten für kritische Strecken noch im Hotel oder auf dem Campground herunter, bevor du losfährst.

Apple Maps und Google Maps erlauben das für große Regionen. So bist du auch in den echten Funklöchern – Nevada, Utah, bestimmte Abschnitte in Arizona oder am Grand Canyon – nicht aufgeschmissen.

Mehr dazu findest du in meinem Beitrag zur besten eSIM bei einem USA Roadtrip.

Auf diese 2 Sachen musst du unbedingt achten

Die Roaming-Einstellung ist die häufigste Fehlerquelle bei der eSIM-Einrichtung – und die meisten Artikel erwähnen sie entweder gar nicht oder verstecken sie im FAQ.

Wenn du einfach die eSIM installierst und losfährst, kann es passieren, dass dein Handy weiter versucht, Daten über deine deutsche SIM zu laden – ins US-Netz. Das ist teuer. Sehr teuer.

Du musst explizit einstellen, dass die eSIM als Datennetz genutzt wird und die deutsche SIM nur für Anrufe aktiv bleibt.

Das klingt selbstverständlich. Ist aber der Schritt, den viele übersehen.

Außerdem: Holafly begrenzt die täglich teilbare Datenmenge (Hotspot) auf 500 MB.

Fürs Surfen und WhatsApp reicht das. Wer aber den Laptop über den Hotspot betreibt und größere Dateien lädt oder Videos schaut, wird gebremst. Das steht nicht prominent auf der Website. Jetzt weißt du es.


Holafly, Airalo, T-Mobile: Was ich wirklich empfehle

Alle drei waren gut. Das ist meine ehrliche Aussage – und ich weiß, dass das erst einmal unbefriedigend klingt. Aber die Frage ist nicht, welcher Anbieter schlecht ist (das siehst du hier im Detail in meinem ausführlichen eSIM USA Vergleich mit allen Preisen auf LovingNewYork). Die Frage ist, welcher zu dir passt.

Holafly Unlimited macht Sinn, wenn du dein Handy wirklich nutzt. Navigation den ganzen Tag. Restaurants suchen. Tickets buchen. WhatsApp offen halten. Dann stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis – und der Gedanke „habe ich noch genug Daten?“ fällt weg.

Ich nutze Holafly für meine USA-Reisen mittlerweile standardmäßig.

Airalo ist die günstigere Option, wenn du weißt, dass du wenig Daten brauchst. Wer hauptsächlich im Hotel oder Café mit WLAN sitzt und mobiles Netz nur für Notfälle braucht, ist mit einem 5-GB-Paket gut bedient. Der Service ist solide, die App tut was sie soll.

T-Mobile USA ist eine echte lokale SIM, kein Travel-Anbieter. Du bekommst echte Telefonie, gute Abdeckung und faire Preise für längere Aufenthalte. Der Haken: Du brauchst eine US-Adresse für die Registrierung, der Kauf läuft nicht reibungslos aus Deutschland, und für einen zweiwöchigen Urlaub ist das schlicht zu viel Aufwand.

Übrigens: Holafly läuft in den USA über das T-Mobile-Netz – was das bedeutet und warum „Telekom eSIM USA“ trotzdem keine gute Idee ist, zeige ich dir in diesem Artikel.

zur eSIM von Holafly

Mit dem Code LOVINGNEWYORK5 bekommst du 5 % Rabatt auf Holafly! Für noch mehr Spartipps: Schau in unsere Holafly Rabattcode-Seite.


eSIM USA mit unbegrenztem Datenvolumen: Wann lohnt sich Unlimited?

Die meisten eSIM-Tarife für die USA arbeiten mit festen Datenpaketen: 5 GB, 10 GB, 20 GB. Du kaufst ein Kontingent, das Paket läuft ab – und wenn es leer ist, bist du entweder offline oder kaufst nach.

Wer wenig navigiert, hauptsächlich über Hotel-WLAN läuft und das Handy nur gelegentlich zückt, kommt damit gut hin.

Wer aber viel navigiert, zwischendurch Fotos postet und dabei noch WhatsApp-Calls führt, verbraucht schneller als gedacht. Ein aktiver Tag in New York kostet locker 1–2 GB, wenn Google Maps läuft und man zwischendurch ein paar Instagram Stories lädt.

eSIM Vergleich Kanada HolaflyHolafly Unlimited ist der einzige große Travel-Anbieter, der für die USA echtes Unlimited ohne Datendrosselung anbietet.

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Meine ehrliche Einschätzung

Wer mehr als eine Woche in die USA reist und aktiv unterwegs ist, ist mit Unlimited besser bedient als mit jedem festen Paket – selbst wenn das Paket auf dem Papier „groß genug“ wirkt. Das Kalkül ändert sich schneller als man denkt.

Was Unlimited nicht bedeutet: unbegrenzten Hotspot. Holafly begrenzt das Tethering auf 500 MB pro Tag. Wer den Laptop dauerhaft über das iPhone-Netz betreibt, wird gebremst. Direkt auf dem Handy – keine Begrenzung.

zur eSIM von Holafly

Einrichtung: So machst du es richtig

Schritt 1: eSIM bei Holafly kaufen. Laufzeit wählen – lieber einen Tag mehr als einen zu wenig.

Schritt 2: Holafly-App herunterladen. Die Installation läuft komplett über die App, ohne zweites Gerät. (Früher brauchte man ein zweites Gerät, um den QR-Code abzuscannen. Das ist Geschichte.)

Schritt 3: In den iPhone-Einstellungen unter Mobilfunk die eSIM als Datennetz festlegen. Die deutsche SIM auf „Nur Anrufe“ stellen. Diesen Schritt nicht überspringen.

Schritt 4: In den USA ankommen, eSIM einschalten – fertig. Der Tarif aktiviert sich automatisch.

Das dauert maximal 5 Minuten.


eSIM USA kaufen: Was du vor dem Kauf wissen musst

Kauf die eSIM nicht am Flughafen oder kurz vor dem Abflug. Du brauchst eine stabile Internetverbindung für die Installation, und zu Hause hast du die. In der Abflughalle oder im Flugzeug-WLAN ist das unnötiger Stress.

Ich mache es so: eSIM 1–2 Tage vor dem Abflug kaufen, zu Hause installieren, aber erst in den USA aktivieren. So läuft der Tarif nicht schon in Deutschland an.

Die Laufzeit realistisch einschätzen. Lieber einen Tag mehr buchen als einen zu wenig – nachkaufen ist zwar möglich, aber umständlicher als von Anfang an genug zu haben. Holafly rechnet die Laufzeit ab Aktivierung, nicht ab Kaufdatum. Du kannst die eSIM also früh kaufen und installieren, ohne dass der Tarif läuft.

Kompatibilität vorher checken: Nicht jedes Smartphone unterstützt eSIM – ältere Android-Modelle und einige Mittelklasse-Geräte fehlen oft auf der Liste. iPhone ab Modell XS ist durchgehend kompatibel.

Die aktuelle Kompatibilitätsliste gibt es direkt auf der Holafly-Website.

Noch ein Hinweis: Eine Holafly-eSIM kann nicht auf ein anderes Gerät übertragen werden. Sie ist an dein Handy gebunden. Wer sein Gerät zwischen Kauf und Reise wechselt, muss neu kaufen.


Für wen lohnt sich Holafly Unlimited wirklich?

Für dich, wenn du:

  • aktiv navigierst und spontan buchst statt alles offline vorzubereiten
  • einen Roadtrip planst und das Handy als Haupt-Navi nutzt
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  • einfach nicht über Datenvolumen nachdenken willst

Weniger interessant, wenn du:

  • die meiste Zeit im Hotel oder Airbnb mit WLAN verbringst
  • ein festes Reisebudget hast und wirklich sparen musst
  • nur für 3–4 Tage in die USA fliegst

Häufig gestellte Fragen

Funktioniert die eSIM auch auf Android?

Ja. Die Holafly-App gibt es für iOS und Android, die Einrichtung ist ähnlich. Wichtig: Nicht alle älteren Android-Geräte unterstützen eSIM. Die Kompatibilitätsliste auf der Holafly-Website vorab checken.

Wie lange im Voraus kaufen?

Ich kaufe die eSIM 1–2 Tage vor dem Abflug, installiere sie zu Hause und aktiviere sie erst in den USA. So läuft der Tarif nicht schon ab, bevor die Reise beginnt.

Was kostet Holafly für die USA?

Abhängig von der Laufzeit — je länger, desto günstiger pro Tag. Die aktuellen Preise kannst du hier direkt auf der Holafly-Website checken. Und mit dem Code LOVINGNEWYORK5 bekommst du 5 % Rabatt!

Gibt es Funklöcher?

In Städten und auf den großen Highways: kaum. In echten Wüsten- und Bergregionen — Nevada, Utah, Teile von Arizona — schon. Das gilt aber für alle Anbieter dort, inklusive der lokalen US-Netze.

Ist der Hotspot wirklich unlimitiert?

Nein. Holafly erlaubt aktuell 500 MB pro Tag über Hotspot. Die restlichen Daten laufen direkt auf dem Handy ohne Begrenzung. Für gelegentliche Laptop-Nutzung reicht das. Wer viel über Hotspot streamt, sollte das einkalkulieren.

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Über den Autor

Steffen

Ich bin ein absoluter Reise-Begeisterter und möchte dir hier helfen, einen wunderbaren Urlaub zu haben – und dass du mit vielen unvergesslichen Erlebnissen zurück kommst. Ganz viel Reise-Inspiration von mir gibt es regelmäßig auf meinem YouTube-Kanal und in meinem wöchentlichen Newsletter.

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Steffen von Loving Travel