Christchurch

Die Stadt der Gärten in Neuseeland

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Christchurch ist die größte Stadt der Südinsel Neuseelands. Die „Garden City“ wird von zahlreichen Parks und Grünflächen geprägt, die das Stadtbild sehr grün erschienen lassen. Dazu kommt ein langer Strand entlang der Küste sowie und ein umfangreiches kulturelles Angebot. Die Stadt hat somit für fast jeden etwas zu bieten – plant unbedingt genügend Zeit ein, um die Stadt kennenzulernen.

Seiteninhalt

Christchurch ist eine lebendige, vielseitige Stadt. Bummeln, ausgehen, Spaß haben kann man hier genauso, wie sich in Museen und Gallerien auf die Spuren der langen Stadtgeschichte zu begeben. Langeweile kommt in dieser spannenden Metropole der Südinsel bestimmt keine auf!

Ticket-Infos für Dich

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Unsere TOP 5 Christchurch Sehenswürdigkeiten

  • ChristChurch Cathedral: Die anglikanische Kathedrale ist das Wahrzeichen von Christchurch und wurde während des Erdbebens 2011 zerstört. Die  Kathedrale wurde während des Erdbebens im Februar 2011 stark zerstört, als der Kirchturm einstürzte. Ursprünglich sollte das Gebäude komplett abgerissen werden, doch heftiger Widerspruch verzögerte dieses Vorhaben immer wieder. Bis heute ist nicht klar, was aus der Kathedrale wird. (Adresse: Cathedral Square)
  • Transitional Cathedral / Cardboard Cathedral: Die Kirche dient als Ersatz für die ChristChurch Cathedral. Der japanische Architekt Shigeru Ban konstruierte sie aus Schiffscontainern, Pappröhren und einem Dach aus Polycarbonat. (Adresse: Latimer Square, Christchurch 8013)
  • Botanische Gärten: Zu den Highlights gehören das Curator’s House mit dem Kräutergarten, der Central Rose Garden mit über 250 verschiedenen Rosenarten und das viktorianische Glashaus, in dem tropische Pflanzen gedeihen. (Adresse: Hagley Park)
  • Canterbury Museum: In der Ausstellung Quake City in der Durham Street erfahrt ihr mehr über das große Erdbeben und seine Folgen. Der Eintritt fließt in den Wiederaufbau von Christchurch. (Adresse: Rolleston Avenue)
  • Willowbank Wildlife Reserve: Dieser kleinere Wildpark bietet zwar insgesamt weniger Tiere aus aller Welt, doch wenn ihr vor allem neuseeländische Tiere sehen wollt, findet ihr diese hier auch.

Die meisten Sehenswürdigkeiten von Christchurch befinden sich im Stadtzentrum, das vom Fluss Avon durchflossen wird. Den Mittelpunkt bildet die ChristChurch Cathedral am Cathedral Square, an dem die wichtigsten Straßen aufeinandertreffen.

Christchurch

Christchurch Reisetipps

Die Anreise nach Christchurch

Von Europa aus gelangt ihr mit dem Flugzeug innerhalb eines Tages nach Neuseeland. Es gibt keine Direktflüge, das bedeutet, dass ihr über Singapur oder Dubai und Australien anreisen könnt. Für eure Flugbuchung kann ich euch Cheaptickets oder Fluege.de empfehlen, denn dort gibt es gute Angebote und vor allem den Vergleich der großen Airlines.

Ihr landet am Christchurch International Airport westlich des Stadtzentrums. Der Flughafen wird direkt aus mehreren australischen Städten und aus Singapur angeflogen. Die Busse der Purple Line und der Linie 29 bringen euch ins Stadtzentrum. Wollt ihr lieber einen eigenen Shuttle-Service haben, können wir euch diesen Privaten Flughafen-Transfer für bis zu vier Personen empfehlen.

Eine Bahnverbindung gibt es auch: die berühmte TranzAlpine zwischen Greymouth an der Westküste und Christchurch an der Ostküste. Viele Touristen buchen die Fahrt als Tagestrip mit Abfahrt in Christchurch am Morgen und Rückkehr am Abend. Der kleine Bahnhof von Christchurch befindet sich im Viertel Addington westlich des Hagley Park.

Wollt ihr mit dem Mietwagen oder Camper durch Neuseeland reisen, bietet sich Christchurch als Start- oder Zielpunkt an. Hier findet ihr unseren Erfahrungsbericht zum Thema Camper Neuseeland, unsere verschiedenen Reiserouten über Nord- und Südinsel sowie Tipps zum Camping in Christchurch.

Christchurch Tram

Beste Reisezeit für Christchurch

In einer so lebendigen und großen Stadt wie Christchurch ist eigentlich immer etwas los. Trotzdem gibt es einige Monate im Jahr, an denen es sich besonders lohnt, Christchurch zu besuchen! Eine Reise nach Christchurch bietet sich insbesondere in den neuseeländischen Sommermonaten an.

In den warmen Monaten brummt die Stadt geradezu mit Leben, wenn aus den umliegenden Regionen Gäste in die Stadt strömen, um bei den Festivals im Hagley Park, den Food Markets in den Suburbans und den vielen anderen Events dabei zu sein.

Von den ersten warmen Tagen im Frühling bis hinein in den Herbst ist das Wetter schön genug, um surfen zu gehen oder einen Tagestrip ins Grüne zu unternehmen, beispielsweise auf die Banks Peninsula oder nach Kaikoura zum Whalewatching. Im Winter wird es in der Stadt ruhig und es ist nicht viel los. Erfahrt hier mehr über das Wetter und die beste Reisezeit für Neuseeland.

Unterwegs in Christchurch

Eine gute Nachricht: Christchurch ist weitgehend flach und lässt sich herrlich zu Fuß und per Fahrrad erkunden. Viele Christchurch Hotels und Hostels bieten sogar einen eigenen Fahrradverleih. Dazu gibt es die öffentlichen Leihräder von Nextbike, die pro Stunde 4 NZ$ Miete kosten. Sie sind ideal, wenn ihr nur einmal von A nach B fahren wollt. Für längere Erkundungstouren solltet ihr Fahrräder lieber tageweise für etwa vierzig Dollar pro vierundzwanzig Stunden mieten.

Eine Besonderheit ist die historische Straßenbahn. Sie fährt einen Rundkurs mit siebzehn Haltestellen, der insgesamt 50 Minuten dauert. Kauft am besten ein Hop-on-Hop-off-Tagesticket für die Tram, damit ihr immer wieder an touristisch interessanten Punkten aussteigen und später in eine andere Tram zusteigen könnt. Zu den Haltestellen gehören unter anderem das Canterbury Museum und die Kathedrale sowie der Abfahrtspunkt für die Shuttles zur Gondelbahn.

in Christchurch

Mein Tipp

Abends könnt ihr eine Rundfahrt im Tramway Restaurant buchen. Dabei handelt es sich um eine speziell als Restaurant hergerichtete Straßenbahn, in der euch während der Fahrt durch Christchurch ein viergängiges Menü serviert wird. Entspannter lässt sich die Stadt nicht erleben!

Christchurch bietet ein Busnetz, mit dem ihr eigentlich überall hinkommt. Wenn ihr den Bus häufiger nutzt, solltet ihr eine aufladbare MetroCard kaufen. Mit ihr bezahlt ihr maximal 5,30 NZ$ am Tag innerhalb der Zone 1, egal wie oft ihr den Bus nehmt. Die MetroCard gilt auch auf den Fähren zwischen Diamond Harbour und Lyttelton. Etwas anstrengend ist, dass die Bushaltestellen in Christchurch namenlos sind, und im Bus nicht angekündigt werden. Für dich heißt es also: Höllisch aufpassen und im Zweifel den Busfahrer fragen, wo der richtige Ausstieg ist!

Aufenthalt in Christchurch

Christchurch ist zwar nicht allzu groß, aber wir empfehlen euch, euch mindestens zwei Tage für die Erkundung der größten Stadt der Südinsel einzuplanen.

Die schönsten Ausflüge in Christchurch

Ihr könnt in Christchurch vieles Highlights zentral in der Innenstadt sehen und erleben. Entsprechend „wenige“ Touren gibt es in der Metropole der Südinsel. Einige Highlights solltet ihr euch dennoch nicht entgehen lassen. Welche dies sind, erfahrt ihr hier.

    Christchurch Aktivitäten, die sich lohnen

  1. Christchurch
    GetyourGuide

    01 Christchurch: Gondelfahrt in alpiner Naturkulisse

    Mit der Gondel fahrt ihr von der Basisstation in Heathcote Valley hinauf bis zum Port Hills, von wo aus ihr einen wunderschönen Blick auf die…

  2. Christchurch

    02 Christchurch: Arthur's Pass mit dem TranzAlpine Zug

    Ihr fahrt bei dieser geführten Tagestour mit dem bekannten TranzAlpine Zug durch die Südlichen Alpen Neuseelands zum Arthur’s Pass. Dabei seht ihr den Arthur’s Pass…

  3. Christchurch

    03 Ab Christchurch: Akaroa-Tagestour mit Bootsfahrt am Hafen

    Besucht bei dieser Tagestour die Banks-Halbinsel und erkundet die Gegend um Akaroa und genießt eine 2-stündige Bootstour.

  4. Christchurch Tour
    Get Your Guide

    04 Stadtrundfahrt in Christchurch

    Auf dieser 3-stündigen Tour lernt ihr Christchurch kennen. Ihr fahrt mit dem Bus und lernt das Museum and Art Center, die Bridge of Remembrance sowie…

Christchurch – Museum, Kunst und Kultur

Christchurch ist ein großer Anlaufpunkt für viele Kunst-Interessierte. Hier findet ihr nicht nur zahlreiche Museen, sondern auch viele Kunst-Galerien.

    Christchurch: Museum, Kunst und Kultur

  1. 01 Christchurch: Canterbury Museum

    Das Canterbury Museum ist absolut einen Besuch wert. Es erzählt die Geschichte der Stadt und geht dabei auch auf die Kultur der Maori und die…

  2. Christchurch

    02 Christchurch Arts Centre (Te Matatiki Toi Ora)

    Sehenswert ist das Arts Centre, unter dessen Dach mehrere Museen, Galerien wie die Central Art Gallery und andere kulturelle Einrichtungen versammelt sind. Es wurde während…

  3. 03 Christchurch Art Gallery (Te Puna o Waiwhetū)

    In der Nähe des Canterbury Museum liegt die imposante Art Gallery. Nicht nur die Ausstellungen zur modernen Kunst sind wirklich toll, auch das futuristisch anmutende Gebäude…

Christchurch
Christchurch Arts Centre

Ein heißer Tipp für Freunde moderner Kunst: In den letzten Jahren ist im gesamten Stadtgebiet von Christchurch fantasievolle Street Art entstanden. Ihr könnt euch einem geführten Stadtspaziergang anschließen oder die großartige interaktive Karte von Watch this Space auf euer Smartphone laden.

Sehenswertes in Christchurch

Die Botanischen Gärten von Christchurch

Die weitläufigen Botanic Gardens im Hagley Park sind der größte Stolz der Garden City. Sie wurden 1863, nur wenige Jahre nach der Gründung der Stadt, mit der Anpflanzung einer englischen Eiche gegründet. Am besten besucht ihr zuerst das Visitor Center, in dem ihr euch über die neuseeländische Pflanzenwelt informieren könnt. Ihr könnt die weitläufige Anlage natürlich zu Fuß erkunden oder ganz bequem mit dem Hop-on-Hop-off-Elektrobus umherfahren, der innerhalb der Botanischen Gärten verkehrt. Unterwegs könnt ihr dem Livekommentar des Fahrers zuhören und euren Füßen einige Minuten Pause gönnen.

Christchurch
Botanische Gärten von Christchurch

Die Bereiche des Hagley Park außerhalb der Botanic Gardens werden vor allem für sportliche Aktivitäten genutzt. So finden sich hier ein Golfplatz, Tennisplätze und das Hagley Oval, auf dem Cricketspiele ausgetragen werden. Die gemütlichste und romantischste Art, den Hagley Park und den Avon River zu erleben, ist das Punting, das wie so vieles in dieser Stadt aus England kommt. Als Punts werden besonders flache Boote bezeichnet, die mithilfe einer langen Stange vorwärts bewegt werden – auch „staken“ genannt. Keine Sorge, das müsst ihr nicht selbst machen – dafür habt ihr einen „Punter“ an Bord, der euer Boot über den stillen Fluss steuert. Zur Auswahl stehen zwei Touren auf dem Avon, die je 30 Minuten dauern. Eine führt durch die Botanischen Gärten im Hagley Park, die andere ein Stück durch die Innenstadt. Am besten kombiniert ihr die Bootsfahrt mit dem Besuch in den Botanic Gardens, um die Garden City in ihrer grünen blühenden Schönheit komplett zu erleben.

Christchurch Gondola

Für unvergessliche Eindrücke sorgt die Gondel, die über eine Strecke von einem Kilometer vom Heathcote Valley auf den Mount Cavendish führt. Vom Gipfel habt ihr einen grandiosen Rundblick über Christchurch und die Canterbury Plains auf der einen Seite und den Lyttelton Harbour auf der anderen Seite. Bei klarer Sicht seht ihr sogar die schneebedeckten neuseeländischen Alpen in der Ferne. Ein wenig touristischer Zirkus darf ebenfalls nicht fehlen. Die „Time Tunnel Experience“ ermöglicht eine Art Reise in die frühen Pionierjahre der Region.

Christchurch
Die Christchurch Gondola

Wenn das Wetter halbwegs gut ist, solltet ihr nicht gleich wieder mit der Gondelbahn zurückfahren. Nutzt die Gelegenheit zu einer längeren Wanderung zum Witch Hill oder durch das Tauhino-Korokio Scenic Reserve. Eine besondere Herausforderung ist der steile Bridle Path, über den die ersten Siedler im 19. Jahrhundert zu Fuß vom Lyttelton Harbour nach Christchurch und umgekehrt wanderten. Nach einer Pause in Lyttelton könnt ihr wieder hinaufsteigen zur Gondelbahn oder mit Bus oder Fähre nach Christchurch zurückkehren. Habt ihr ein Hotel in Sumner gebucht, könnt ihr vom Mount Cavendish auch entlang der Sumner Ridge ins Tal wandern.

Ihr könnt die Tickets für die Christchurch Gondola bereits vorab buchen, um das Schlangestehen zu sparen. Die bequemste Art, zur Talstation im Heathcote Valley zu gelangen, ist der direkte Shuttlebus, der mehrmals täglich vom Canterbury Museum dorthin fährt – und nachmittags zurück. Dieser kostet noch einmal zehn Dollar extra (Kinder fünf Dollar). Eine günstigere Alternative ist die öffentliche Buslinie 28 (2,50 Dollar einfache Fahrt mit der MetroCard).

Wildparks in Christchurch

Gleich zwei große Wildparks erlauben euch eine Begegnung mit der neuseeländischen Tierwelt. Der größere Orana Wildlife Park befindet sich westlich des Flughafens in der Nähe des Waimakariri River im Ort McLean’s Island. Hier haben Tiere aus aller Welt ihre Heimat gefunden, darunter die einzigen Gorillas und Orang-Utans von Neuseeland. Natürlich könnt ihr auch die berühmtesten heimischen Tiere sehen, wie den Kea, den Kiwi und den Tuatara, ein Reptil, das zu den engsten noch lebenden Verwandten der Dinosaurier gehört. Wenn ihr keinen eigenen Mietwagen habt, entgeht euch allerdings dieses Erlebnis, denn öffentliche Busse fahren nicht bis zum Orana Wildlife Park.

Einfacher zugänglich für Urlauber ist das Willowbank Wildlife Reserve in Northwood, das von der Buslinie 107 angefahren wird. Willowbank widmet sich vor allem dem Schutz und der Aufzucht des Nationalvogels Kiwi. Jedes Jahr werden Dutzende Kiwi-Eier ausgebrütet und die Jungvögel in die Natur entlassen.

Christchurch

International Antarctic Center

Neuseeland versteht sich aus gutem Grund als Tor zur Antarktis. Fehlen euch die Zeit und das Geld für eine Reise in die echte Antarktis, könnt ihr euch im International Antarctic Center zumindest einen kleinen Eindruck von dieser einzigartigen Region der Erde verschaffen. Im „Storm Dome“ bekommt ihr eine Ahnung davon, wie sich ein antarktischer Schneesturm bei minus 18 Grad anfühlt. Bei einer Fahrt mit dem Hägglund-Amphibienfahrzeug erlebt ihr, wie Forscher in der Antarktis über Schnee und Eis rumpeln. Dazu könnt ihr niedliche Pinguine beobachten und mit Huskies Freundschaft schließen.

Das International Antarctic Center befindet sich direkt am Flughafen von Christchurch. Wenn euer Flug erst nachmittags oder abends startet, ist es der perfekte Ort, um die letzten Stunden in Christchurch sinnvoll zu verbringen.

Übernachtungsmöglichkeiten in Christchurch

Ob Luxushotel oder Backpacker Hostel, Christchurch bietet Unterkünfte für jeden Geldbeutel. Möchtet ihr möglichst zentral wohnen, ist die Innenstadt – das Central Business District, kurz CBD – die beste Wahl. Das Erdbeben von 2011 richtete hier starke Schäden an, sodass viele Hotels und Hostels gerade erst frisch renoviert eröffneten. Andere Gebäude blieben verschont und konnten durchgängig Gäste empfangen.

Hotel-Empfehlungen

The George

Spielt Geld eine etwas untergeordnete Rolle, ist das 5-Sterne-Hotel The George unsere erste Empfehlung unter den Hotels von Christchurch. Es wurde mehrmals als „New Zealand’s Leading Boutique Hotel“ ausgezeichnet und liegt den berühmten Botanic Gardens im Hagley Park direkt gegenüber.

Hotel 115

Günstiger ist das Hotel 115 in der Worcester Street, das mit seiner kreativen Einrichtung begeistert. Ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Dorset House Backpackers Hostel, das sich ebenfalls am Hagley Park befindet. Hier habt ihr die Wahl zwischen Einzel- und Doppelzimmern sowie einem Bett im Schlafsaal, das schon für neunzehn Dollar pro Nacht zu haben ist.

Zieht es euch eher an den Strand, legen wir euch das schöne Sumner südlich der Avon-Mündung ans Herz. Der Ort hat etwas von einem klassischen englischen Seebad und verbreitet eine herrlich entspannte Atmosphäre. Da Sumner an der Purple Line liegt, könnt ihr vom Flughafen aus ohne Umsteigen mit dem Bus dorthin fahren. Rund um die Marriner Street warten Hotels in verschiedenen Preisklassen in direkter Strandnähe auf euch, zum Beispiel das französisch inspirierte Le Petit Hotel oder das Sumner Re Treat mit Swimmingpool.

Hostel-Empfehlungen

Neben Hostels im Stadtzentrum von Christchurch findet ihr weitere im Viertel Riccarton rund um die Universität.

Foley Towers BBH

Etwas teurer ist das charmante Foley Towers BBH in der Kilmore Street. Dafür punktet es mit einem wunderschönen Garten, in dem ihr entspannen könnt.

Jailhouse Accomodation

In Addington, südlich des Hagley Park, könnt ihr eine oder mehrere Nächte im Kerker verbringen – freiwillig, versteht sich. Das ehemalige Gefängnis von Addington wurde nämlich in ein hübsches Hostel namens Jailhouse Accommodation umgewandelt. Die einstigen Zellen dienen heute als Zweibettzimmer (mit Etagenbett) oder als Schlafsäle.

 

Essen & Trinken in Christchurch

Die Verpflegung in Christchurch muss kein Vermögen kosten. Eine tolle Anlaufstelle für Foodies ist die Little High Eatery in der St. Asaph Street. Hier sind acht familiengeführte Lokale unter einem Dach versammelt und bieten populäre Weltküche von Pizza und Burger bis zu Sushi, Dim Sum und feuriger karibischer Küche. Die historischen Häuser der New Regent Street leiden heute etwas unter dem Andrang der Instagram-Enthusiasten, doch dies sollte euch nicht vom Besuch der wohl schönsten Straße von Christchurch abhalten. Hier gibt es alles – von Coffeeshops für die Pause zwischendurch über Restaurants bis zu Cocktail Bars mit dem ultimativen Hipster-Magneten Craft Beer. Da die New Regent Street eine Fußgängerzone ist, könnt ihr hier abends bequem draußen sitzen und euch durch die Getränkekarte arbeiten.

Eine kultige Institution ist das Smash Palace in der High Street. Es wurde 2012 eröffnet, nachdem die Vorgängerbar beim Erdbeben dem Erdboden gleichgemacht wurde. In der Bar werden eine ganze Reihe köstlicher Burger und anderer Snacks sowie das hauseigene berühmte Bodgie Beer serviert. Der Name des Lokals bezieht sich übrigens nicht auf das Erdbeben, sondern auf den gleichnamigen neuseeländischen Kultfilm.

Lohnend sind auch die Märkte von Christchurch, allen voran der Christchurch Farmer’s Market am historischen Riccarton House. Er findet jeden Samstag statt und ist ein Paradies für Street Food-Liebhaber. Am besten kommt ihr morgens und kauft Zutaten für ein großes Picknick für einen Nachmittag im Hagley Park oder am Strand ein. Der Farmer’s Market ist nicht mit dem Riccarton Market zu verwechseln. Der größte Flohmarkt von Neuseeland findet jeden Sonntag an der Pferderennbahn statt. Hier könnt ihr nach Herzenslust an über zweihundert Ständen stöbern und ebenfalls zahlreiche Köstlichkeiten für ein Picknick oder zum direkten Verzehr vor Ort kaufen.

Christchurch Fakten

Christchurch wurde 1856 offiziell gegründet und gilt als die „englischste Stadt“ des Landes. In der Tat sieht man Christchurch seinen britischen Einfluss an jeder Straßenecke an – buchstäblich: Sämtliche Straßen, Plätze und sogar der Fluss sind nach wichtigen Orten oder Wahrzeichen Englands benannt. Bei einem Blick auf den Stadtplan fällt das akribische Gittermuster der Straßen in der Innenstadt auf. Der britische Stadtplaner, der für das „Design“ der Stadt zuständig war, orientierte sich auch hier stark am englischen Vorbild. Er war übrigens auch an der Planung der australischen Stadt Adelaide beteiligt – ein Vergleich der Stadtkarten zeigt die Ähnlichkeiten.

Der Fluss Avon, die Region Canterbury, das Strandbad Brighton… vermutlich denkt ihr bei diesen Namen zuerst an England. Tatsächlich wurde die neuseeländische Stadt Mitte des 19. Jahrhunderts von englischen Siedlern gegründet, die mit vier Schiffen in die später Lyttelton Harbour genannte Bucht einliefen. Sie benannten ihre neue Ansiedlung nach dem Christ Church College in der Universitätsstadt Oxford und verliehen ihr ein bis heute unverwechselbar englisches Stadtbild.

In den Jahren 2010 und 2011 wurde Christchurch zweimal von starken Erdbeben heimgesucht. Vor allem das zweite Beben richtete große Schäden an, die bis heute zu sehen sind. Doch die Cantabrians, wie sich die Einwohner der Region nennen, krempelten direkt nach dem Erdbeben die Ärmel hoch und begannen mit dem Wiederaufbau. So findet ihr heute eine Stadt im Wandel vor.

Die Einwohner Christchurchs nennen ihre Stadt City of Cranes – Stadt der Kräne. Sehr treffend, denn Baustellen,Kräne und Pylonen in grellem Orange dominieren hier das Bild.  Noch immer sind in der gesamten Stadt Aufbauarbeiten in vollem Gange. Häuser werden repariert, Straßen geflickt, Löcher gestopft. Weil kurz nach der Katastrophe alles daran gesetzt wurde, die Wohnhäuser so schnell wie möglich wieder bewohnbar zu machen, kommen manche Gebäude in der Innenstadt erst jetzt an die Reihe. Ein großer Teil der alten Stadtvillen allerdings konnte nicht gerettet werden. Davon zeugen in manchen Wohnvierteln, beispielsweise Avonside, die auffallend vielen Gärten und Grünflächen.

Über die Autorin
Laura Schulze

Es gibt so viele schöne Orte auf dieser Welt, die ich unheimlich gerne erkunde. Ganz gleich, ob ich das Outback Australiens bereise, die Fjorde von Norwegen sehe oder die pulsierende Metropole Berlin erkunde - ich schreibe euch meine besten Tipps nieder, damit auch eure Reise zu einem ganz besonderen Highlight wird. Ich liebe das Reisen - I am part of Loving Travel.

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Steffen von Loving Travel

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